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Vorort für Sie …

24. Oktober 2014 Klaus Riotte

… im wahrsten Sinne des Wortes, liebe Leserinnen und Leser! Am 23. Oktober 2014 haben wir für Sie um 19 Uhr eine hochinteressante Veranstaltung besucht, von der wir Ihnen unbedingt in diesem Sonder-Blog-Beitrag berichten müssen.

Als Veranstalter fungierte die VORORT Steuerberatungsgesellschaft mbH. Thematisch gehörte der Abend den beiden Erfolgsautoren Matthias Weik und Marc Friedrich, die mit Ihrem Bestseller “Der Crash ist die Lösung” derzeit in allen Sachbuch-Charts vertreten sind.

Bei der VORORT Steuerberatung ist der Name Programm: innovativ denken, vorausschauend handeln und immer dort, wo die Mandanten sie brauchen. Die Veranstaltung, die jedes Jahr einmal in der Form stattfindet, war auch in diesem Jahr laut Aussage des Veranstalters mit 260 Personen gut besucht. Neben kostenfreiem Essen und Trinken gab es einen launigen Vortrag des mittlerweile bundesweit bekannten Autoren-Duos Matthias Weik und Marc Friedrich.

Wie auch in ihrem derzeit aktuellen Bestseller nahmen die beiden Protagonisten kein Blatt vor den Mund. Kapitalismuskritik vom Feinsten, launig vorgetragen und locker präsentiert: Politiker, Banker, EU, USA, die Liste derer, die ihr Fett weg bekamen, ließe sich beliebig lang fortführen.

Im letzten Drittel der Präsentation wurde recht schlüssig aufgezeigt, dass der Crash unausweichlich ist und was jeder Einzelne für sich tun kann, um an diesem Tag gut gewappnet zu sein.

Wir wollen inhaltlich nicht zu sehr ins Detail gehen und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, lieber einen guten Rat mit ins Wochenende geben: Buch besorgen und dann einfach alles nachlesen.

Es lohnt sich!

Zu guter Letzt noch was in eigener Sache

Über Sachbücher kann man im Allgemeinen trefflich streiten. Eine Stelle, liebe Leserinnen und Leser, wollen wir Ihnen aber nicht vorenthalten. Es steht auf Seite 260 in einer Tabelle geschrieben und handelt von der Währungsreform in Deutschland 1948.

Während Aktien, Öffentliche Anleihen, Pfandbriefe, Industrieanleihen, Lebensversicherungen und Bargeld bei dem Sprung von der Reichsmark zur Deutschen Mark zwischen 81,13 und 93,50 Prozent an Wert verloren, geschah beim Gold …

NICHTS!

Ein Kilogramm des wertvollen Edelmetalls kostete am 20 Juni 1948 3.600,00 Reichsmark und am 21. Juni 1948 3.600,00 Deutsche Mark.

In dem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie ja, was zu tun ist. Sie finden uns, wie gewohnt, in Schweinfurt oder im Internet oder in einer unserer Filialen.

Eine schöne, ertrag- und erfolgreiche Arbeitswoche bis zum nächsten Blog.

 

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Des Deutschen liebstes Kind …

23. Oktober 2014 Klaus Riotte

… ist nicht das Auto, nicht der Hund, und bald auch nicht mehr die Lebensversicherung, liebe Leserinnen und Leser. Wenn es nach den Trendforschern geht, wird diese Rolle in Zukunft das wertvolle Edelmetall Gold einnehmen. Warum das so ist, lesen Sie hier bei uns.

Über Trends ist schon immer gestritten worden. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Daher wollen wir diese Diskussion auch nicht irgendwelchen Umfragen überlassen. Wir halten uns lieber an die Fakten. Und die sehen leider für die Lebensversicherung nicht rosig aus (wir berichteten in der Vergangenheit regelmäßig darüber).

Millionen unserer Landsleute haben sich für die kapital-bildende Lebensversicherung als Absicherung des wohlverdienten Ruhestandes entschieden. Es gab Zeiten, in denen das eine sehr vernünftige Entscheidung war.

Leider sind diese Zeiten schon lange vorbei. Heute ärgern sich die meisten Lebens-Versicherungs-Kunden spätestens dann, wenn es an die Auszahlung des Angesparten geht. Für reichlich Ärger sorgt die von den Versicherern in Aussicht gestellte Überschussbeteiligung. Irreführend sind auch die garantierten Zinsversprechen. Bis zu 25 Prozent der Beiträge werden als Kosten von den Gesellschaften einbehalten.

Die TV-Kollegen vom ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus haben in der letzten Sendung einen interessanten Beitrag zu diesem Thema gesendet. Falls Sie die Sendung verpasst haben, kein Problem:

Hier geht es zum Video

Ein kurzer Blick in die Geschichte …

… dabei reisen wir nach Rom, Frankreich und London.

Die Anfänge dessen, was wir heute als Lebensversicherung bezeichnen, liegen im antiken Rom. Dort gründeten sich die ersten “Beerdigungsvereine”, die die Bestattungskosten ihrer Mitglieder übernahmen und die Hinterbliebenen finanziell unterstützten.

Im 17. Jahrhundert übernahmen die Franzosen dieses Modell und nannten es “Tontinen”.

Kaufleute, Schiffseigner und “Underwriter” trafen sich im Londoner Lloyd´s Coffee House und sagten auf das Leben von Menschen bestimmte Leistungen zu. Zu der Zeit war es in England durchaus üblich, Wetten auf das Leben von Menschen abzuschließen. Da dieser Zeitvertreib der Regierung ein Dorn im Auge war, durften Lebensversicherungsverträge nur dann abgeschlossen werden, wenn die Nutznießer ein wirtschaftliches Interesse an dem Überleben des Versicherten nachweisen konnten.

Lange ist es her … allerdings wurde aus Lloyd´s Coffee House später die heute noch bestehende Versicherungsbörse Lloyd´s of London. Aber nun wieder zurück ins Hier und Jetzt.

Am 4. Juli 2014 haben wir berichtet, dass die Koalitionsfraktion im Deutschen Bundestag der umstrittenen Reform des Lebensversicherungsrechts zugestimmt haben. Die Opposition hat dem Vorhaben ihre Zustimmung, ebenfalls geschlossen, verweigert. Die Reform soll bereits im Juli in Kraft treten und wird insbesondere für Altkunden einige unangenehme Auswirkungen haben. Das Gesetz muss am kommenden Freitag im Bundesrat beschlossen werden. Insider gehen davon aus, dass das geschehen wird. Danach werden Altkunden eine geringere Ausschüttung bekommen. Ab Juli werden die Kunden nur noch an den Buchgewinnen aus Anleihen (das sind die sogenannten Bewertungsreserven der Gesellschaften) beteiligt. Bisher bekamen sie grundsätzlich die Hälfte der aufgelaufenen Bewertungsreserven. Die andere Hälfte verblieb bei den Versicherungsgesellschaften. Für den Fall, dass die Garantieleistungen für die anderen Versicherten gefährdet sind, werden die Kundenbeteiligungen ausfallen. Das gilt in dem Fall auch für die Ausschüttungen an die Aktionäre.

Bei Neuverträgen ab 2015 verringert sich der Garantiezins von derzeit 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent. Dafür wird die Beteiligung der Versicherten an den Risikoüberschüssen von 75 auf 90 Prozent erhöht. Außerdem beinhaltet das Gesetzt ein besseres Risikomanagement und eine strengere Aufsichtspflicht.

Mit dem Gesetz, das die Bundesregierung im Eiltempo durch das Parlament gebracht hat, soll die Branche in Zeiten niedriger Zinsen stabilisiert werden. Die hinzugezogenen Experten waren unterschiedlicher Meinung. Während einige mehr Zeit für die Ausarbeitung und Beratung forderten, ging es den anderen nicht schnell genug.

Fakt ist, dass die Kunden von Lebensversicherungen nicht besser gestellt werden. Vielleicht sollte diese Personengruppe mal über Gold und Silber nachdenken.

Die wertvollen Edelmetalle haben sich in der Vergangenheit als stabil, krisensicher und (bei langfristiger Betrachtung) durchaus renditestark erwiesen. Wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch einfach mal bei uns in Schweinfurt und in einer unserer Filialen vorbei. Wir würden Ihnen bei einer Tasse Kaffee gerne mehr über diesen spannenden Markt berichten. Dort können wir Ihnen auch erklären, wie es im Rahmen eines Tafelgeschäfts möglich ist, völlig anonym Gold und Silber zu kaufen. Natürlich können Sie sich auch schon mal vorab in unserem Online-Shop informieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

In dem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, ein angenehmes Wochenende und eine erfolg- und ertragreiche nächste Woche.

 

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Reich müßte man sein …

20. Oktober 2014 Klaus Riotte

Liebe Leserinnen und Leser, heute kümmern wir uns aus gegebenem Anlass mal um die Reichen und Super-Reichen. Und ob Sie es glauben oder nicht, auch diese Leute haben ganz triviale Probleme. Welche das sind und wie Fed (Bundesbank der USA) und EZB (Europäische Zentralbank) selbstlos helfen, lesen Sie, wie immer, hier bei uns.

Aufgrund anhaltender Börsenturbulenzen haben letzte Woche die 400 reichsten Anleger der Welt etwas mehr als 26 Milliarden Dollar verloren. Aber keine Panik, liebe Leserinnen und Leser, Uncle Sam weiß, was er an den Leuten hat. James Bullard, Chef der Fed St. Louis, hat vorgeschlagen, bei der Drosselung der Wertpapierkäufe durch sein Institut eine Pause einzulegen.

Noch deutlicher wurde Andreas Paciorek, Analyst bei CMC Markets.

Zitat:

Dass heute auch der Chefvolkswirt der Bank of England davon sprach, dass die Zinsen in Großbritannien länger als erwartet niedrig bleiben könnten, deutet darauf hin, dass auch die internationalen Geldpolitiker die Marktturbulenzen beobachten und nun koordiniert verbal eingreifen.

Zitatende.

Nach Meldungen des US-Senders Bloomberg TV will auch die EZB nicht untätig bleiben. Das umstrittene Ankaufprogramm für Kreditverbriefungen (ABS) soll bereits in den kommenden Tagen gestartet werden. Wir haben die letzten Wochen immer wieder über dieses Programm berichtet. Nach unserer bescheidenen Meinung ist das nicht anderes, als mit Steuergeldern Finanz-Schrott aufzukaufen. Und bis heute konnte uns noch niemand schlüssig erklären, was das volkswirtschaftlich bringen soll. Es ist offensichtlich, dass mit diesem sogenannten Programm heimlich, still und leise, die ein oder andere Bank gerettet werden soll.

Müssen wir uns darüber aufregen?

Ja, das müssen wir nicht nur, das ist sogar unsere Pflicht. Diese unnötige Geldhin- und -herschieberei wird schließlich ausnahmslos mit Steuermitteln bewerkstelligt. Wir haben mittlerweile in Deutschland enorme Probleme, die die aktuelle Bundesregierung angehen wollte. Investitionen in Infrastruktur und Bildung, Ausbau der Kita-Plätze, um die Arbeitsmarktsituation für Familien zu verbessern, und und und. Die Liste ließe sich noch beliebig lange fortführen.

Der einzige Wirtschaftsfachmann, der sich vehement wehrt, ist Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Er hat die Aktion scharf kritisiert, weil sich abzeichnet, dass die EZB die faulen Kredite zu überhöhten Preisen kaufen wird. Die Preise werden von den Großbanken und dem Finanzinvestor BlackRock bestimmt.

Chris Weston von IG Markets geht davon aus, dass sich die Kurse durch diese Aktion, wenn überhaupt, nur vorübergehend stabilisieren. Nach seiner Meinung sollen die Reichen und Super-Reichen wohl eine kleine Atempause und somit die Chance erhalten, ihre immensen Vermögen zu verlagern.

Zitat:

Wir brauchen eine längere Periode mit starken Konjunkturdaten aus den USA und vor allem aus Europa, damit sich die Märkte beruhigen.

Zitatende.

Jetzt fragen Sie sich wahrscheinlich, warum wir uns so aufregen?

Ganz einfach: der kleine Sparer wird von diesen Aktionen überhaupt nicht profitieren. Wir alle verlieren durch diese, nennen wir es ruhig mal manipulative, Zinspolitik Milliarden. Wir möchten in dem Zusammenhang noch auf die Maßnahme der Credit Suisse im letzten Jahr erinnern. Dort hat man beschlossen (wir berichteten), nur noch Vermögen ab einer Milliarde Euro aufwärts zu verwalten. Leider war die Credit Suisse keine Ausnahme. Viele Banken haben Kunden mit weniger Einlage aufgefordert, ihr Geld woanders zu deponieren.

Wir haben eine einfache Lösung für Sie:

Kommen Sie zu uns nach Schweinfurt oder in eine unserer Filialen (oder auch online bei www.321goldundsilbershop.de). Wir nehmen uns Zeit und beraten Sie gerne, wie Sie Ihr Geld wertneutral, konservativ und stabil in Gold und Silber anlegen können. Bei der Gelegenheit können Sie sich auch über den Ablauf und die Vorzüge eines Tafelgeschäfts mit Gold und Silber informieren.

Wenn wir uns alle solidarisch verhalten und unsererseits den Banken die Freundschaft aufkündigen, sind wir mal gespannt, wo die Banken dann stehen und was sie wohl tun werden. Wahrscheinlich werden Sie dann erst merken, dass auch Anleger im kleinen und mittleren Segment das Recht haben, als Kunden respektiert und entsprechend behandelt zu werden.

 

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Unternehmen drohen Strafzinsen

10. Oktober 2014 Klaus Riotte

Nach übereinstimmenden Pressemitteilungen haben mehrere Banken damit begonnen, von Unternehmen Strafzinsen zu verlangen, wenn sie zu viel Geld auf dem Konto liegen haben. Unsere Meinung: eine völlig falsche Entwicklung. Warum das so ist, liebe Leserinnen und Leser, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

Als hätten die Unternehmen unter der Niedrigzinspolitik der EZB (wir berichteten mehrmals) nicht schon genug zu leiden, bekommen Sie von ihrer Hausbank nun die nächste Keule verpasst: Negativzinsen auf zu hohe kurzfristige Einlagen. Die beiden DAX-Konzerne Lufthansa und Eon haben unabhängig voneinander mitgeteilt, dass ihnen dieses Szenario von Banken bereits angekündigt (oder soll man besser sagen, angedroht) wurde.

Im Umkehrschluss bedeutet das eine Bestrafung für die Firmen, die gut und solide wirtschaften und sich ein Liquiditäts-Polster geschaffen haben.  Dass es Unternehmen gibt, die auf eine hohe Liquidität angewiesen sind, zeigt das Beispiel Lufthansa.

Alle großen Airlines brauchen hohe Geldbeträge, um Streiks oder Einbrüche bei Flugbuchungen zeitnah auszugleichen. Außerdem ist gerade die Lufthansa als weltweit tätige Fluglinie besonders abhängig von geopolitischen Ereignissen und Krisen, von denen es derzeit jede Menge gibt.

Ein Sprecher des Stromriesen Eon teilte mit, dies sei seinem Unternehmen schon öfter angedroht worden.

Zitat

Bisher haben wir diese (Strafzinsen, Anmerkung der Redaktion) vermeiden können, indem wir andere Banken gewählt, die Laufzeiten verlängert haben oder auf alternative Geldanlagen ausgewichen sind.

Zitatende

Die Baumarktkette Hornbach hat mitgeteilt, dass sie schon in der Vergangenheit solche Zahlungen leisten musste.

Hauptschuld trägt nach Meinung der Konzerne die EZB mit ihrer Niedrigzinspolitik. Mit Anlagen können Banken derzeit kaum noch Gewinne erzielen. Mit den Strafzinsen soll verhindert werden, dass Unternehmen kurzfristig hohe Beträge bei ihnen parken.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, wie lange es dauern wird, bis dieses Problem auch bei den mittelständischen und kleinen Firmen angekommen ist. Viele dieser Unternehmen firmieren als GmbH. Laut deutschem Recht macht sich ein GmbH-Geschäftsführer strafbar, wenn er Geld aus dem Unternehmen zieht und für nicht unternehmens-bezogene Zwecke (zum Beispiel für Spekulationsgeschäfte) verwendet.

Unser (nicht ganz ernst gemeinter) Rat für die betroffenen Firmen: Tresor kaufen, Geld rein und die Löhne und Gehälter werden wieder in der Tüte gezahlt.

Seit Monaten weisen wir immer wieder darauf hin, dass wir von Staat und Politik immer mehr reguliert und kontrolliert werden. Und unsere heutige Empfehlung liest sich auch nicht anders, als die vorherigen.

Wenn Sie ihr Geld stabil und geschützt anlegen wollen, sollte eine Ihrer ersten Optionen der Kauf von Gold und Silber sein. Kommen Sie in unsere Hauptstelle nach Schweinfurt oder in eine unserer Filialen. Wir beraten Sie unabhängig und kompetent. Das kann im Rahmen eines Tafelgeschäfts gerne auch anonym erfolgen. Sie können sich auch in unserem Online-Shop unter www.321goldundsilbershop.de informieren. Dort können Sie in Ruhe die Ware aussuchen und bestellen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erholsames Wochenende und eine ertragreiche nächste Woche.

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Herbsttagung von IWF und Weltbank

6. Oktober 2014 Klaus Riotte

Die am kommenden Mittwoch beginnende Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank sorgt schon im Vorfeld für reichlich Gesprächsstoff. Zeitgleich findet auch noch ein G20-Treffen statt. Über was so geredet wird, erfahren Sie bei uns, liebe Leserinnen und Leser.

Mir fällt gerade ein Spruch aus meiner Kindheit ein: Wer nix macht, macht auch keine Fehler. Wer immer wieder den gleichen Fehler macht, dem kann auch keine Medizin helfen. Manche Experten behaupten, die Finanzkrise von 2007/2008 sei ein Ausrutscher einer überoptimistischen Globalisierungseuphorie. Mag sein. Das eigentliche Problem liegt aber darin, dass seit dem lustig so weiter gemacht wurde.

Ein paar Fakten und Zahlen:

Weltweit aufgelaufene Schulden der Staaten und Privatwirtschaft Ende 2007: 107 Billionen Dollar. Das entsprach damals der globalen Wirtschaftsleistung mal zwei. Seither wurden die Politiker nicht müde, immer wieder von Schuldenabbau, strenger Finanzmarktregulierung und vom Sparen zu erzählen. Geschehen ist leider nichts. Aus den 107 Billionen Dollar Ende 2007 sind Ende 2013 150 Billionen Dollar geworden. Das entspricht dem zweieinhalbfachen Wert des globalen Sozialprodukts.

Somit haben die Spitzen der globalen Finanzpolitik und der Finanzmärkte, die sich ab Mittwoch in der US-Hauptstadt Washington D.C. treffen, genügend Gesprächsstoff. Bei dieser Gelegenheit kommen die Kolleginnen und Kollegen der G20 auch noch vorbei, da zeitgleich ein Treffen dieses Gremiums anberaumt wurde.

Schulden und kein Ende

Oberflächlich betrachtet kann der ein oder andere zu dem Schluss kommen, die aufgelaufenen Schulden seien global irrelevant. Es gibt schließlich immer zwei Seiten bei einer Medaille: die Schulden des einen sind das Vermögen des anderen. Der Saldo beträgt nach dieser Rechnung also Null. Leider haben Schulden aber noch andere, unangenehme, Nebenwirkungen:

Sie machen die Weltwirtschaft anfällig für die nächste große Krise.

Sie behindern massiv Wachstum.

Sie sind schon oft der Stoff gewesen, aus dem innerhalb von Gesellschaften oder Staaten Konflikte entstehen.

Der IWF will ab Mitte nächster Woche Zahlen präsentieren, die klar zeigen, dass Vermögen und Verbindlichkeiten global ungleichmäßig verteilt sind.

Wir wagen jetzt mal eine Prognose:

Wenn wir weiterhin fast Null-Werte bei Wachstum und Inflation haben, wird die Schieflage bei Schulden und Vermögen global immer größer werden. Das ist genau der Sprengstoff, aus dem die nächste globale Krise entstehen kann.

In diesem Sinne noch ein Vorschlag in eigener Sache:

Irgendjemand muss irgendwann diese Schulden zahlen. Wenn das nicht möglich ist, müssen eben die Bürgen oder Partner einspringen. Auf welcher Seite der Bilanz Deutschland innerhalb der Euro-Zone steht, wissen wir alle. Es wird dann Maßnahmen geben, die uns allen weh tun werden. Keine Steuererhöhungen oder keine neuen Abgaben …

… wie oft ist dieses Versprechen schon gebrochen worden?

Sie sollten anfangen, einen Teil Ihres Vermögens in Gold und Silber (auch physisch) anzulegen. Wenn Sie diesbezüglich Informationen brauchen, wir stehen Ihnen in unseren Filialen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Das gilt auch für Tafelgeschäfte (Gold und Silber anonym kaufen).

In dem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, eine angenehme und erfolgreiche Arbeitswoche.

 

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“Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.”

26. September 2014 Klaus Riotte

Sie sehen richtig, liebe Leserinnen und Leser, bei der Überschrift handelt es sich um ein Zitat, das lange Zeit Winston Churchill zugeschrieben wurde. Mittlerweile liegen neue Erkenntnisse vor, aber das soll hier nicht unser Thema sein. Nur soviel noch: Das Zitat stammt wohl aus dem deutschen Propagandaministerium. Heute zeigen wir Ihnen, mit welchen kreativen Mitteln die Politiker sich die nationale Wirtschaftsleistung schön rechnen. Danach widmen wir uns dem fast schon alltäglichen Thema Schulden-Krise. Auch da gibt es Neues zu berichten.

Die Mitarbeiter in den nationalen Statistikbehörden haben eine elementar wichtige Kontrollfunktion: Anhand ihrer Daten und Zahlen kann die Politik recht schnell erkennen, ob sie einen guten oder schlechten Job gemacht hat. Bisher war das so, auch wenn der Spiegel, den man den Politikern zuweilen vorhielt, kein fröhliches Gesicht zeigte.

Bisher?

Ja, liebe Leserinnen und Leser, bisher, denn seit Kurzem gelten neue Regeln für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das BIP ist einer der wichtigsten Indikatoren einer Volkswirtschaft und sollte deshalb recht sensibel angegangen werden. Wenn die Politiker bei der Berechnung Änderungen beschließen, sollten wir also alle recht wachsam sein. Die Bezeichnung für die Maßnahme sollte uns alle schon hellhörig machen: Revision des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010).

Neu ist ab September, dass Forschungs-, Entwicklungs- und Rüstungsausgaben als Investitionen gezählt werden. Damit stehen diese Ausgaben auf einer Stufe mit Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Warum hier keine Klassifizierung stattfindet, kann einem leider keiner erklären. Es kommt aber noch besser. In die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts fließen nun auch Aktivitäten aus der sogenannten Schattenwirtschaft mit ein. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Prostitution und Drogenhandel. Auch hier kann keiner erklären, was das im BIP zu suchen hat und wie hier gerechnet werden soll. Da es in der Schattenwirtschaft generell keine Kontrolle gibt, ist der Fantasie der Controller Tür und Tor geöffnet. Präziser werden die Berechnungen damit sicherlich nicht.

Die Folgen sind allerdings schon jetzt absehbar. Die Wirtschaftsleistung wird natürlich steigen. Die Statistikbehörde der EU, die Eurostat, hat ihre Wachstumsprognosen bereits auf 2 bis 3 Prozent hoch geschraubt.

Von besonderem Interesse sind natürlich auch die nationalen Schuldenquoten, die sich ja im Verhältnis zum BIP ermitteln lassen. Das lässt sich vorzüglich am Beispiel Italien demonstrieren. Lag die Schuldenquote bisher bei 132,6 Prozent, so ist sie nun, quasi über Nacht, auf 127,9 Prozent geschrumpft. Sieht man sich einmal die Wirtschaftshistorie genauer an, wird man schnell feststellen, dass optischen Verbesserungen in den Statistikwerten für die Politiker immer auch ein sehr großes Verführungspotential darstellen.

Wir prognostizieren mal, dass sich bei diesen Veränderungen der Druck, der jetzt notwendig wäre, um Reformen einzuleiten, zukünftig nicht gerade erhöhen wird. Wir werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch weiterhin zu diesem Thema auf dem Laufenden halten.

Zum Schluss noch ein amüsantes Zitat des ehemaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt: “Laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Schlucker je eine halbe Million.”. Besser können auch wir es nicht auf den Punkt bringen.

Neues von der Schulden-Krise

Diese Woche haben sich Gerüchte verdichtet, dass Italien am Rande einer Staatspleite steht. Vor kurzem hat sich der Internationale Währungsfonds (IWF) zu Wort gemeldet und einen Schuldenschnitt gefordert. Der aktuelle Schuldenstand der drittgrößten Volkswirtschaft in der EU liegt bei 2,12 Billionen Euro. Die Schulden steigen, die Wirtschaftsleistung sinkt, deutliche Zeichen einer Besserung sehen anders aus.

Bei der Schuldenquote haben die Italiener mittlerweile in der EU den zweitletzten Platz erobert. Noch schlechter steht nur Griechenland da. Im weltweiten Vergleich sieht es auch nicht besser aus: schlechter sind nur noch Japan und der Libanon. An Jamaica ist Italien mittlerweile vorbei gezogen. Aber glücklicherweise hat der EZB-Präsident Mario Draghi nicht vergessen, wo er her kommt. Von seiner expansiven Geldpolitik profitiert Italien mit am meisten. Lagen die Zinsen auf Staatsanleihen Ende 2011 noch bei über 7 Prozent, sind sie derzeit bei 10-Jahres-Anleihen bei recht moderaten 2,3 Prozent. Wie lange die EZB-Politik noch so weiter geht, kann niemand sicher prognostizieren. Die Nordländer in der Eurozone murren bereits. Dort führt die Politik des Gelddruckens schon zu ersten Vermögensblasen. Auch hier werden wir weiter für Sie, liebe Leserinnen und Leser, dran bleiben und uns melden, sobald es was Neues gibt.

Zu guter Letzt noch ein Tipp in eigener Sache: Wenn Sie sich über den Erwerb von Gold und Silber, auch als Tafelgeschäft, informieren wollen, sollten Sie nicht zögern, uns zu kontaktieren. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

 

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Ist Gold bald für uns alle da?

18. September 2014 Klaus Riotte

Diese Frage, liebe Leserinnen und Leser, wird Sie überraschen. Aber diese Woche sind uns zwei Meldungen aufgefallen, denen wir unbedingt nachgehen wollten. Lesen Sie weiter, dann werden auch Sie Ihre Freude haben. In unserer Serie über weltbekannte Prägeanstalten werden wir heute eine etwas längere Reise unternehmen. Es geht nach Fernost zur China Mint, Hersteller der weltbekannten Panda-Münzen.

Gegenüber den Kollegen des deutschen Magazins Euro am Sonntag hat sich Russ Koestrich, Anlage-Chef beim weltgrößten Vermögensverwalter Black Rock, unter anderem auch zum Thema Gold zu Wort gemeldet. Wir fassen seine Aussagen mal zusammen:

Anders als viele glauben wir, dass Rohstoffe wie Gold verwundbar sind. Besonders verwundbar macht den Goldpreis die Tatsache, dass die Notenbanken weg vom billigen Geld wollen. Sowohl die amerikanische wie auch die britische Notenbank werden im ersten Halbjahr 2015 beginnen, ihre Geldpolitik zu normalisieren. Gold hat in den vergangenen Jahren immens von der Erosion der Zinsen profitiert. Wenn die Realzinsen steigen, wird das gelbe Edelmetall Gegenwind bekommen, weil Anleger zunehmend auf Erträge bei Gold verzichten, sie bringen ja keine Rendite. Wenn zudem die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im kommenden Herbst wie erwartet ihre Anleihekäufe drosselt, wird der Dollar gegenüber anderen Währungen steigen, auch gegenüber Gold. Daran ändern auch die Krisen in Nahost und der Ukraine nichts. Die Panik, wie wir sie in der Finanzkrise erlebt haben, fehlt.

Zum Schluss wurde er dann doch noch etwas versöhnlicher.

Gold bleibt ebenso wie der Schweizer Franken oder deutsche Bundesanleihen eine Krisenwährung. Zurzeit sind die Investoren einfach nicht an sicheren Häfen interessiert.

In die gleiche Richtung hat sich Samuel Laughlin, Rohstoff-Experte beim Handelshaus MKS, bei seinen Aussagen gegenüber den Kollegen vom Handelsblatt bewegt.

Der Markt rechnet bislang damit, dass die US-Notenbank im Juni 2015 die Zinswende einleiten wird. Jeder Hinweis auf eine frühere Anhebung wird die Metallpreise weiter drücken. Steigende Zinsen verringern die Wahrscheinlichkeit einer anziehenden US-Inflation und schmälern damit die Attraktivität des Goldes als Absicherung dagegen. Außerdem sorgt eine straffere US-Geldpolitik für eine Aufwertung des Dollar, die das Edelmetall für Investoren außerhalb der USA verteuert.

Da es sich bei beiden Männern um anerkannte Experten handelt, lassen wir die Aussagen mal so für sich stehen. Wir werden auch nicht darauf hinweisen, was Experten die letzten Jahre so gesagt haben, und was dann wirklich passiert ist. Schon gar nicht erwähnen wollen wir auch, dass Sie heute für eine Unze Gold immer noch die gleiche Menge Rohöl kriegen, wie vor 30 Jahren. Und es geht auch niemanden etwas an, welchen Wert 1000 Gramm Gold heute haben, die vor zehn Jahren gekauft wurden.

Einen Gedanken wollen wir Ihnen allerdings nicht vorenthalten: Sollten die beiden Gentlemen recht behalten, so sind wir bald in der glücklichen Lage, dass sich endlich jeder Gold leisten kann. Wir können Ihnen nur ans Herz legen, dass Gold und Silber in keinem Portfolio fehlen sollten. Gehen Sie in unseren Online-Shop oder kommen Sie zu uns oder in unsere Filialen, wir informieren Sie gerne, auch wie ein Tafelgeschäft funktioniert.

Mit diesem wunderschönen Gedanken im Gepäck düsen wir jetzt nach China und sehen uns die China Mint und ihre Panda-Münzen etwas genauer an.

Die China Panda Goldmünze ist wohl die bekannteste Anlagemünze aus China. Sie wurde erstmals im Jahr 1982 ausgegeben und wird von der China Mint Prägeanstalt produziert. Die Feinheit der China Panda Goldmünze beträgt 999/1000. Erhältlich ist die Goldmünze aus China in den Stückelungen 1/20 oz, 1/10 oz, 1/4 oz, 1/2 oz und 1 oz. Erst seit 1983 wird die China Panda Goldmünze auch mit einem Nennwert geprägt und im Jahr 2001 erfolgte eine Erhöhung der Nominale der verschiedenen Münzen. Das Avers der China Panda Goldmünzen ändert sich in jedem Jahr, immer ziert aber eine Darstellung der namensgebenden Tiere die Münze. Auf der Münzrückseite ist der Himmelstempel abgebildet. Die China-Panda-Münzen gibt es auch in Silber, Platin und Palladium.

Darüber hinaus gibt es noch drei Besonderheiten:

1992 wurde erstmals eine Bi-Metall-Ausführung produziert. Sie setzte sich aus 1/10 oz Gold und 1/28 oz Silber zusammen und wurde im Prägeverfahren Proof (Polierte Platte) hergestellt. 1993 lautete die Zusammensetzung 1/4 oz Gold und 1/8 oz Silber.

Seit 1983 werden einige wenige Panda-Münzen ohne Nominalwert gefertigt. Sie gelangen allerdings nicht in den Handel, sondern werden von der chinesischen Regierung als Geschenke für Staatsgäste verwendet.

Zu besonderen Anlässen werden Gedenkmünzen heraus gebracht, bei denen statt des Himmelstempels das chinesische Wappen als Motiv verwendet wird. Dies geschah zum Beispiel  2007 zum 25-jährigen Jubiläum der Serie und 2008 aufgrund der in Peking stattfindenden Olympischen Sommerspiele.

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Eurobonds kommen durch die Hintertür

11. September 2014 Klaus Riotte

Ja, liebe Leserinnen und Leser, nun kommen sie also doch. Wie es dazu kam und was das für uns bedeutet, können Sie hier bei uns nachlesen. Außerdem geht unsere Serie über weltbekannte Prägeanstalten in die nächste Runde. Heute widmen wir uns der traditionsreichen Royal Mint.

 

Mario Draghi, seines Zeichens EZB-Präsident, hat letzte Woche aufgezeigt, wie sein Hilfsprogramm zur Deflations-Verhinderung, Bankenstützung und Konjunkturbelebung aussehen soll. Mehrere Kollegen haben die Taschenrechner gezückt und die Bleistifte gespitzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das Ganze ein Volumen von etwa 800 Milliarden Euro haben wird. Die Notenbanker haben dieser Zahl nicht widersprochen. Ab Oktober wird die EZB (Europäische Zentralbank) Kreditverbriefungen und Pfandbriefe aufkaufen.

Dabei wollen wir die jüngere Vergangenheit, gerade hier in Deutschland, nicht ganz außer Acht lassen. Kanzlerin Merkel hat sich immer vehement gegen die Einführung von Eurobonds ausgesprochen. Das Bundesverfassungsgericht ging noch einen Schritt weiter und hat solche Gemeinschaftsanleihen aller Euro-Staaten schlichtweg für verfassungswidrig erklärt.

Was nun?

Politik hat auch viel mit Kreativität zu tun. Denken wir einfach mal ein wenig in die Zukunft. Wird es ein Papier geben, auf dem Eurobond steht? Klares Nein! Wird es ein Eurobond-Gesetz geben, mit dessen Lesungen man den Deutschen Bundestag belästigen wird? Nochmal klares Nein! Die Dinger werden einfach durch die Hintertür rein gelassen.

Laut Aussage des EZB-Chefs Mario Draghi wird sein Institut in den kommenden Monaten und Jahren sogenannte besicherte Kredite aufkaufen. Das sind vor allem Pfandbriefe und besicherte Wertpapiere. Formal gesehen sind das Instrumente, die 2007 die amerikanische Hypothekenkrise auslösten, an deren Folgen wir heute noch zu tragen haben. Der Autor dieser Zeilen ist immer noch der Meinung, dass nicht die Instrumente als solches Auslöser der Krise waren, sondern eine damit verbundene, ausufernde Komplexität, die dann wirklich keiner mehr verstehen konnte.

Nochmal zur Verdeutlichung ein einfaches Beispiel:

Eine Bank vergibt Hypothekenkredite an Privatleute, was durchaus gewollt und nicht unüblich ist. Die Bank beschließt nun, diese Kredite in einem Wertpapier zu bündeln. Da nicht alle Kredite der gleichen Risikoklasse angehören, befinden sich in diesem Wertpapier jetzt, sagen wir mal, drei Risikoklassen (sicher, mittel, unsicher). Werden nun einige Kredite der Risikoklasse unsicher nicht mehr bedient, entstehen Verluste, die zu Lasten der Eigentümer gehen.

Die EZB wird nun also hingehen, und nur die Teile der sicheren Risikoklasse aufkaufen. Aber wer kauft dann die anderen beiden Teile. Der Verbriefungsmarkt in Europa ist derzeit nicht gerade üppig und weit entfernt von den angepeilten 800 Milliarden Euro. Es müssten also mal wieder öffentliche Investitionsbanken einspringen, die von dieser Idee nicht gerade begeistert sind.

Fazit:

Kommt der Aufschwung, wird alles gut. Bei Dauerrezession in Europa muss eben wieder der Steuerzahlen ran. Neben einem hohen Maß an Kreativität braucht die Politik auch die Fähigkeit zum Konsens. Hoffen wir also, dass sich in diesem Fall die Vernünftigen durchsetzen.

Wir werden für Sie, liebe Leserinnen und Leser, gerade bei diesem Thema, am Ball bleiben und Sie weiterhin informieren, wenn es was zu berichten gibt.

Bis dahin gilt das, was wir Ihnen immer empfehlen: Die Maßnahmen der Politik können wir nur bedingt beeinflussen. Für uns selbst können wir allerdings was tun. Gold und Silber sollten in keinem Portfolio fehlen, insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr überwacht, kontrolliert und reguliert wird. Kommen Sie in unseren Online-Shop oder in unsere Filialen, wir beraten Sie kompetent und unabhängig.

Nun dürfen Sie uns in einer weiteren Ausgabe der Serie über weltbekannte Prägeanstalten nach England zur Royal Mint begleiten.

Die Gesellschaft wurde im Jahre 886 (zu Zeiten Alfreds des Großen) in London als London Mint gegründet. Fast 1100 Jahre blieb sie auch an diesem Standort. 1980 wurde der Sitz offiziell nach Llantrisant in Südwales verlagert. Seit 2009 ist die Royal Mint ein rechtlich eigenständiges Unternehmen. Sie hat mit der HM Treasury einen exklusiven Vertrag, britische Münzen herzustellen. Sie stellt aber auch für viele andere Staaten Münzen her. Derzeit arbeiten über 700 Menschen für die Royal Mint, die als Produzent und Herausgeber der Serie Britannia bei Edelmetallfans in aller Welt bekannt ist.

Die Firma kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. 886 gegründet, war sie eine von vielen Prägeanstalten in England. 1279 zog sie für über 500 Jahre in den Tower of London. Im 16. Jahrhundert wurde ihr dann endlich das Monopol zugesprochen. Ab 1547 war alleine ein Münzmeister (Master of the Mint) für die Prägungen zuständig. Ab 1572 wurde ihm ein Münzwardein (Warden of the Mint) zur Seite gestellt. Er war vor allem für die Einhaltung des Feingehalts und die Bekämpfung der Falschmünzerei zuständig. 1696 hieß der Amtsinhaber Sir Isaac Newton, der drei Jahre später zum Master aufstieg. 1717 stellte er den Pfund Sterling vom Gold- auf den Silberstandard um.

Das neue Werk in liegt in der Nähe von Cardiff. Am 17. Dezember 1968 eröffnete Königin Elisabeth II. den ersten Bauabschnitt. Der Bau dauerte sieben Jahre. In dieser Zeit wurde die Produktion schrittweise nach Llantrisant verlagert. Im November 1975 wurde die letzte Münze in London geprägt. Ab dann fand die Produktion ausschließlich in Südwales statt.

In unserem Online-Shop können Sie derzeit vier verschiedene Goldmünzen der Serie Britannia erwerben: die 2014er-Ausgabe in der Stückelung 1, 1/4 und 1/10 Unze sowie in der Stückelung 1 Unze verschiedene Jahrgänge mit der Feinheit 917/1000. Hier geht es zu unseren aktuellen Angeboten.

In Silber bieten wir derzeit die Stückelung 1 Unze Jahrgang 2014 an.

 

 

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LBMA nicht mehr zeitgemäß?

4. September 2014 Klaus Riotte

Wir sind bei unserer Recherchen für diesen Beitrag auf ein interessantes Interview gestoßen, dass der freie Journalist Lars Schall mit Alaisdair Mcleod, Chef-Researcher bei Goldmoney.com, geführt hat. Das Gespräch wollen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten. Außerdem geht unsere Serie über weltbekannte Prägeanstalten weiter. Heute sehen wir uns die United States Mint etwas genauer an.

Gleich zu Beginn des Gesprächs kam der Chef der Research-Abteilung von Goldmoney.com zur Sache:

“London ist altmodisch! Die neueren Märkte Shanghai Gold Exchange sowie die Handelsplätze in Dubai und Singapur laufen der London Bullion Market Association (LBMA) den Rang ab. Das Hauptproblem in London ist die mangelnde Transparenz. Die neuen Märkte bieten weit höhere Informationsstandards.”

Das sitzt! Zumal die Chinesen bisher nicht unbedingt durch überbordende Transparenz auffällig wurden.

Alaisdair Mcleod legt nach:

“Von 19 Prüfkriterien der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) erfüllt die LBMA nur vier. Ich glaube das ist wahrscheinlich das wichtigste Thema für London. In der heutigen Zeit ist Transparenz notwendig, denn sonst entstehen über das Internet Verschwörungstheorien und plötzlich entwickelt sich der Mangel an Information zum Problem. Die notwendige Veränderung in London müssten schon fundamentaler Natur sein, um wieder ins Spiel zurück zu kommen. Man kann sehen, dass immer größere Mengen von Gold-Bullion tatsächlich am Londoner Markt vorbeigehen. Damit müssen wir uns auseinandersetzen.”

Woran liegt das?

Unser Fazit aus dem Interview: Wir glauben, dass es auch eine Mentalitätsfrage ist. Die Menschen in Asien betrachten Gold immer auch als Geld. China zum Beispiel bewirbt im eigenen Land Gold nicht nur als Sicherheitsfaktor sondern auch als Zahlungsmittel. Dabei werden nur kleinere Stückelungen in den Handel gebracht. Die Kilobarren aus den chinesischen Förderanstalten behält der Staat komplett ein. Außerdem fanden in letzter Zeit wieder enorme Zukäufe, besonders in der Mongolei und in Südafrika, statt. All diese Transaktionen gehen an der LBMA komplett vorbei. In diesen Kontext passt eine Nachricht, die Bloomberg diese Woche plaziert hat. Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Wert der Edelmetalle, die chinesische Banken halten, um sensationelle 66 Prozent gestiegen. In China gibt es mittlerweile sehr strenge Regeln bei der Kreditvergabe. Die Banken umgehen diese Restriktionen (noch), indem sie Gold an die Kundschaft verleihen.

Wie lange das noch so geht und was weiterhin passiert, können Sie, liebe Leserinnen und Leser, wie gewohnt bei uns erfahren. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ein Hinweis noch in eigener Sache.

Wir leben in einem Niedrigzins-Land und das Wirtschaftswachstum reißt auch keine Bäume aus. Außerdem mehren sich europaweit die Anzeichen, dass die Staaten die Bürger immer strenger kontrollieren und unsere Politiker immer neue Tricks erfinden, um allen noch ein wenig tiefer in die Taschen zu greifen.

Zu jeder gesunden Finanzstrategie gehören Edelmetalle, die Sie im Rahmen eines Tafelgeschäfts auch anonym kaufen können. Wir beraten Sie gerne in unserer Hauptstelle, unseren Filialen und unserem Online-Shop. Fragen Sie uns, wir antworten schnell und zuverlässig.

Heute sehen wir uns in unserer Serie über weltbekannte Prägeanstalten die United States Mint etwas genauer an.

Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine staatliche Einrichtung, da die Münze direkt dem Finanzminister der USA untersteht. Die United States Mint wurde 1792 gegründet. Der Hauptsitz ist in Washington D.C., Filialen gibt es in Philadelphia, San Francisco, Denver und West Point. Im Jahre 1792 wurde die Gesellschaft vom US-Kongress geschaffen und war zunächst dem Außenminister unterstellt. 1799 wurde daraus eine unabhängige Behörde, die dann vom Finanzminister beaufsichtigt wurde.

Neben dem US-Dollar stellt die United States Mint auch Gedenkmünzen, Medaillen und die bekannte American-Eagle-Serie in Gold, Silber und Platin her. Auch die American-Buffalo-Münzen stammen von der United States Mint und werden in West Point im Bundesstaat New York geprägt.

Um die Produktionsstätten, die Rohstoffe und die Produkte zu schützen, wurde eine eigene Bundespolizeibehörde gegründet, die United States Mint Police. Sie war die erste ihrer Art und ist damit die älteste Polizeibehörde des Bundes.

 

 

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Gefährliches Internet?

29. August 2014 Klaus Riotte

Sie lesen richtig, meine lieben Leserinnen und Leser. Diese Frage gilt es zu beantworten. Das aktuelle Lagebild des Bundeskriminalamtes (BKA) sieht Internetnutzer großen Gefahren ausgesetzt. Wir werden die Sache für Sie analysieren und Ihnen zeigen, dass man mit ein wenig Sorgfalt im Internet sicher einkaufen kann. Unsere Serie über weltbekannte Prägeanstalten setzten wir heute fort. Diesmal beschäftigen wir uns aus aktuellem Anlass mit der australischen Perth Mint, deren Serie Lunar II 2015 (Jahr der Ziege) kommt nächsten Monat in den Handel.

Glaubt man einer aktuellen Studie des BKA, so geht es im Internet recht ruppig zu: Datenklau, Kontendiebstahl und gehackte Rechner. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013. Laut der Bundesbehörde ist ein Zuwachs an Fällen von Computersabotage, Erpressung von Internet-Nutzern und Betrug beim Onlinebanking festzustellen.

Wörtlich klingt das bei BKA-Präsident Jörg Ziercke so:

Die Internetkriminalität ist weiterhin auf dem Vormarsch. Das Dunkelfeld bei Cybercrime wird immer größer.

Diese Worte sagte der Präsident in Berlin bei der Vorstellung des neuen Bundeslagebildes zur Cyberkriminalität. Dieses Lagebild wird vom BKA jährlich vorgelegt. Bei Durchsicht der Zahlen stellt man fest, dass die Zahl der Fälle in 2013 nur um ein Prozent gegenüber 2012 zunahm. Nimmt man als Referenz allerdings das Jahr 2009, so sind es schon 20 Prozent mehr. Insgesamt wurden für 2013 64.426 Delikte gemeldet. Die Aufklärungsquote von nur 25 Prozent in 2013 lässt noch viel Luft nach oben. Am stärksten gewachsen sind mit 18 Prozent die Fälle von Computersabotage. Weniger Delikte verzeichnete die Statistik bei Computerbetrug und Datenklau. Hier lag die Zahl der Fälle bei knapp 4.100 Straftaten mit einen durchschnittlichen Schaden von je 4.000 Euro. Die gesamte Schadenssumme beläuft auf 16,4 Millionen Euro.

Derzeit kursiert eine besonders dreiste Masche, die der BKA-Chef als digitale Erpressung beschrieb: 6754 solcher Fälle wurden im vergangenen Jahr aktenkundig. Kriminelle infizieren dabei die Rechner ihrer Opfer und suggerieren mit einer eingeblendeten und angeblich vom BKA stammenden Meldung, dass der Computer im Zusammenhang mit Straftaten aufgefallen und deshalb gesperrt worden sei. Zur Entsperrung des Rechners wird dann die Zahlung von 100 Euro verlangt.

Die Zahlen werden noch extremer, wenn man sich die Dunkelziffer ansieht. Bei der Bundesbehörde geht man davon aus, dass der Großteil der Straftaten gar nicht erst zur Anzeige kommt. Das liegt teilweise daran, dass Bürger oder Unternehmen überhaupt nicht mit kriegen, dass so was geschieht. Gerade bei Unternehmen ist die Angst sehr groß, dass mit einer Anzeige der Ruf der Firma nachhaltig Schaden nehmen könnte.

Dazu passt eine Zahl, die das Landeskriminalamt Niedersachsen vor kurzem bekannt gab. Dort hat man sich speziell mit der Dunkelziffer beschäftigt. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass lediglich 9 Prozent aller Fälle auch wirklich angezeigt werden. Sollte diese Zahl stimmen, wäre das wirklich eine erschreckender Wert.

Was bedeutet das nun für Sie, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie bei uns im Online-Shop Gold und Silber einkaufen?

Wir haben uns mit dieser Studie sehr intensiv auseinander gesetzt und daraufhin unser Sicherheitssystem in einer Risikoanalyse getestet. Dabei konnten wir feststellen, dass alle Daten, die mit dem Online-Geschäft direkt oder indirekt zu tun haben, höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Die Verschlüsselungstechnik beim Transport, insbesondere, der Kundendaten ist auf dem allerneusten Stand der Technik. Unsere Sicherheitssystem funktionieren, so dass wir Ihnen auch weiterhin eine sichere und sorgenfreie Abwicklung Ihrer Einkäufe garantieren können.

An dieser Stelle möchten wir unsere kleine Serie über weltbekannte Prägeanstalten mit der australischen Perth Mint fortsetzen. In 2015 feiern wir nach dem chinesischen Kalender das Jahr der Ziege. Aus diesem Anlass hat das Unternehmen bereits jetzt die neusten Münzen für 2015 vorgestellt. Sie werden sowohl in Gold als auch in Silber in der Serie Lunar II Ziege 2015 heraus gegeben. Die Münzen kommen ab September 2014 in den Handel. Alle Münzen können bereits bei uns im Online-Shop bestellt werden. Hier kommen Sie direkt zu den Lunar-I-und-II-Münzen in Gold und Silber.

Die Perth Mint ist die älteste noch aktive Münzprägeanstalt in Australien. Der Firmensitz ist in der Stadt Perth. Sir John Forrest legte im Jahr 1896 den Grundstein. 1899 wurde erstmals der Betrieb aufgenommen, damals noch als Abteilung der Royal Mint aus London.

Das mittlerweile staatliche Unternehmen betreibt eine eigene Goldschmiede und Raffination. Es werden Produkte aus Gold, Silber, Platin und Palladium hergestellt. Zum Portfolio gehören die Münz-Serien Australian Kangaroo Sovereign, Kookaburra, Koala (nur Platin) und Lunar (I und II). Darüber hinaus werden auch Goldbarren produziert.

Die Perth Mint blieb bis 1. Juli 1970 unter britischem Recht, danach wurde sie rechtlicher Teil des Government of Western Australia. Mittlerweile ist sie im Besitz der Gold Corporation, die zu 100 Prozent dem australischen Staat gehört.

Bis 2000 wurde insgesamt 4.500 Tonnen Gold verarbeitet, was 3,25 Prozent der weltweiten Goldmenge entspricht. Bis 1983 wurden auch Kursmünzen geprägt.

 

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