Login | Versandinfos | Hilfe | Kontakt Geschäftsöffnungszeiten: Mo - Fr 9-16 Uhr +49 (0) 9721 / 930755
  • Anonymer Kauf möglich
  • Kein Mindestbestellwert
  • 100% zuverlässig
  • Empfohlen vom Oxford-Börsenbrief
   
Archiv Kategorien

Eurobonds kommen durch die Hintertür

11. September 2014 Klaus Riotte

Ja, liebe Leserinnen und Leser, nun kommen sie also doch. Wie es dazu kam und was das für uns bedeutet, können Sie hier bei uns nachlesen. Außerdem geht unsere Serie über weltbekannte Prägeanstalten in die nächste Runde. Heute widmen wir uns der traditionsreichen Royal Mint.

 

Mario Draghi, seines Zeichens EZB-Präsident, hat letzte Woche aufgezeigt, wie sein Hilfsprogramm zur Deflations-Verhinderung, Bankenstützung und Konjunkturbelebung aussehen soll. Mehrere Kollegen haben die Taschenrechner gezückt und die Bleistifte gespitzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das Ganze ein Volumen von etwa 800 Milliarden Euro haben wird. Die Notenbanker haben dieser Zahl nicht widersprochen. Ab Oktober wird die EZB (Europäische Zentralbank) Kreditverbriefungen und Pfandbriefe aufkaufen.

Dabei wollen wir die jüngere Vergangenheit, gerade hier in Deutschland, nicht ganz außer Acht lassen. Kanzlerin Merkel hat sich immer vehement gegen die Einführung von Eurobonds ausgesprochen. Das Bundesverfassungsgericht ging noch einen Schritt weiter und hat solche Gemeinschaftsanleihen aller Euro-Staaten schlichtweg für verfassungswidrig erklärt.

Was nun?

Politik hat auch viel mit Kreativität zu tun. Denken wir einfach mal ein wenig in die Zukunft. Wird es ein Papier geben, auf dem Eurobond steht? Klares Nein! Wird es ein Eurobond-Gesetz geben, mit dessen Lesungen man den Deutschen Bundestag belästigen wird? Nochmal klares Nein! Die Dinger werden einfach durch die Hintertür rein gelassen.

Laut Aussage des EZB-Chefs Mario Draghi wird sein Institut in den kommenden Monaten und Jahren sogenannte besicherte Kredite aufkaufen. Das sind vor allem Pfandbriefe und besicherte Wertpapiere. Formal gesehen sind das Instrumente, die 2007 die amerikanische Hypothekenkrise auslösten, an deren Folgen wir heute noch zu tragen haben. Der Autor dieser Zeilen ist immer noch der Meinung, dass nicht die Instrumente als solches Auslöser der Krise waren, sondern eine damit verbundene, ausufernde Komplexität, die dann wirklich keiner mehr verstehen konnte.

Nochmal zur Verdeutlichung ein einfaches Beispiel:

Eine Bank vergibt Hypothekenkredite an Privatleute, was durchaus gewollt und nicht unüblich ist. Die Bank beschließt nun, diese Kredite in einem Wertpapier zu bündeln. Da nicht alle Kredite der gleichen Risikoklasse angehören, befinden sich in diesem Wertpapier jetzt, sagen wir mal, drei Risikoklassen (sicher, mittel, unsicher). Werden nun einige Kredite der Risikoklasse unsicher nicht mehr bedient, entstehen Verluste, die zu Lasten der Eigentümer gehen.

Die EZB wird nun also hingehen, und nur die Teile der sicheren Risikoklasse aufkaufen. Aber wer kauft dann die anderen beiden Teile. Der Verbriefungsmarkt in Europa ist derzeit nicht gerade üppig und weit entfernt von den angepeilten 800 Milliarden Euro. Es müssten also mal wieder öffentliche Investitionsbanken einspringen, die von dieser Idee nicht gerade begeistert sind.

Fazit:

Kommt der Aufschwung, wird alles gut. Bei Dauerrezession in Europa muss eben wieder der Steuerzahlen ran. Neben einem hohen Maß an Kreativität braucht die Politik auch die Fähigkeit zum Konsens. Hoffen wir also, dass sich in diesem Fall die Vernünftigen durchsetzen.

Wir werden für Sie, liebe Leserinnen und Leser, gerade bei diesem Thema, am Ball bleiben und Sie weiterhin informieren, wenn es was zu berichten gibt.

Bis dahin gilt das, was wir Ihnen immer empfehlen: Die Maßnahmen der Politik können wir nur bedingt beeinflussen. Für uns selbst können wir allerdings was tun. Gold und Silber sollten in keinem Portfolio fehlen, insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr überwacht, kontrolliert und reguliert wird. Kommen Sie in unseren Online-Shop oder in unsere Filialen, wir beraten Sie kompetent und unabhängig.

Nun dürfen Sie uns in einer weiteren Ausgabe der Serie über weltbekannte Prägeanstalten nach England zur Royal Mint begleiten.

Die Gesellschaft wurde im Jahre 886 (zu Zeiten Alfreds des Großen) in London als London Mint gegründet. Fast 1100 Jahre blieb sie auch an diesem Standort. 1980 wurde der Sitz offiziell nach Llantrisant in Südwales verlagert. Seit 2009 ist die Royal Mint ein rechtlich eigenständiges Unternehmen. Sie hat mit der HM Treasury einen exklusiven Vertrag, britische Münzen herzustellen. Sie stellt aber auch für viele andere Staaten Münzen her. Derzeit arbeiten über 700 Menschen für die Royal Mint, die als Produzent und Herausgeber der Serie Britannia bei Edelmetallfans in aller Welt bekannt ist.

Die Firma kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. 886 gegründet, war sie eine von vielen Prägeanstalten in England. 1279 zog sie für über 500 Jahre in den Tower of London. Im 16. Jahrhundert wurde ihr dann endlich das Monopol zugesprochen. Ab 1547 war alleine ein Münzmeister (Master of the Mint) für die Prägungen zuständig. Ab 1572 wurde ihm ein Münzwardein (Warden of the Mint) zur Seite gestellt. Er war vor allem für die Einhaltung des Feingehalts und die Bekämpfung der Falschmünzerei zuständig. 1696 hieß der Amtsinhaber Sir Isaac Newton, der drei Jahre später zum Master aufstieg. 1717 stellte er den Pfund Sterling vom Gold- auf den Silberstandard um.

Das neue Werk in liegt in der Nähe von Cardiff. Am 17. Dezember 1968 eröffnete Königin Elisabeth II. den ersten Bauabschnitt. Der Bau dauerte sieben Jahre. In dieser Zeit wurde die Produktion schrittweise nach Llantrisant verlagert. Im November 1975 wurde die letzte Münze in London geprägt. Ab dann fand die Produktion ausschließlich in Südwales statt.

In unserem Online-Shop können Sie derzeit vier verschiedene Goldmünzen der Serie Britannia erwerben: die 2014er-Ausgabe in der Stückelung 1, 1/4 und 1/10 Unze sowie in der Stückelung 1 Unze verschiedene Jahrgänge mit der Feinheit 917/1000. Hier geht es zu unseren aktuellen Angeboten.

In Silber bieten wir derzeit die Stückelung 1 Unze Jahrgang 2014 an.

 

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

LBMA nicht mehr zeitgemäß?

4. September 2014 Klaus Riotte

Wir sind bei unserer Recherchen für diesen Beitrag auf ein interessantes Interview gestoßen, dass der freie Journalist Lars Schall mit Alaisdair Mcleod, Chef-Researcher bei Goldmoney.com, geführt hat. Das Gespräch wollen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten. Außerdem geht unsere Serie über weltbekannte Prägeanstalten weiter. Heute sehen wir uns die United States Mint etwas genauer an.

Gleich zu Beginn des Gesprächs kam der Chef der Research-Abteilung von Goldmoney.com zur Sache:

“London ist altmodisch! Die neueren Märkte Shanghai Gold Exchange sowie die Handelsplätze in Dubai und Singapur laufen der London Bullion Market Association (LBMA) den Rang ab. Das Hauptproblem in London ist die mangelnde Transparenz. Die neuen Märkte bieten weit höhere Informationsstandards.”

Das sitzt! Zumal die Chinesen bisher nicht unbedingt durch überbordende Transparenz auffällig wurden.

Alaisdair Mcleod legt nach:

“Von 19 Prüfkriterien der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) erfüllt die LBMA nur vier. Ich glaube das ist wahrscheinlich das wichtigste Thema für London. In der heutigen Zeit ist Transparenz notwendig, denn sonst entstehen über das Internet Verschwörungstheorien und plötzlich entwickelt sich der Mangel an Information zum Problem. Die notwendige Veränderung in London müssten schon fundamentaler Natur sein, um wieder ins Spiel zurück zu kommen. Man kann sehen, dass immer größere Mengen von Gold-Bullion tatsächlich am Londoner Markt vorbeigehen. Damit müssen wir uns auseinandersetzen.”

Woran liegt das?

Unser Fazit aus dem Interview: Wir glauben, dass es auch eine Mentalitätsfrage ist. Die Menschen in Asien betrachten Gold immer auch als Geld. China zum Beispiel bewirbt im eigenen Land Gold nicht nur als Sicherheitsfaktor sondern auch als Zahlungsmittel. Dabei werden nur kleinere Stückelungen in den Handel gebracht. Die Kilobarren aus den chinesischen Förderanstalten behält der Staat komplett ein. Außerdem fanden in letzter Zeit wieder enorme Zukäufe, besonders in der Mongolei und in Südafrika, statt. All diese Transaktionen gehen an der LBMA komplett vorbei. In diesen Kontext passt eine Nachricht, die Bloomberg diese Woche plaziert hat. Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Wert der Edelmetalle, die chinesische Banken halten, um sensationelle 66 Prozent gestiegen. In China gibt es mittlerweile sehr strenge Regeln bei der Kreditvergabe. Die Banken umgehen diese Restriktionen (noch), indem sie Gold an die Kundschaft verleihen.

Wie lange das noch so geht und was weiterhin passiert, können Sie, liebe Leserinnen und Leser, wie gewohnt bei uns erfahren. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ein Hinweis noch in eigener Sache.

Wir leben in einem Niedrigzins-Land und das Wirtschaftswachstum reißt auch keine Bäume aus. Außerdem mehren sich europaweit die Anzeichen, dass die Staaten die Bürger immer strenger kontrollieren und unsere Politiker immer neue Tricks erfinden, um allen noch ein wenig tiefer in die Taschen zu greifen.

Zu jeder gesunden Finanzstrategie gehören Edelmetalle, die Sie im Rahmen eines Tafelgeschäfts auch anonym kaufen können. Wir beraten Sie gerne in unserer Hauptstelle, unseren Filialen und unserem Online-Shop. Fragen Sie uns, wir antworten schnell und zuverlässig.

Heute sehen wir uns in unserer Serie über weltbekannte Prägeanstalten die United States Mint etwas genauer an.

Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine staatliche Einrichtung, da die Münze direkt dem Finanzminister der USA untersteht. Die United States Mint wurde 1792 gegründet. Der Hauptsitz ist in Washington D.C., Filialen gibt es in Philadelphia, San Francisco, Denver und West Point. Im Jahre 1792 wurde die Gesellschaft vom US-Kongress geschaffen und war zunächst dem Außenminister unterstellt. 1799 wurde daraus eine unabhängige Behörde, die dann vom Finanzminister beaufsichtigt wurde.

Neben dem US-Dollar stellt die United States Mint auch Gedenkmünzen, Medaillen und die bekannte American-Eagle-Serie in Gold, Silber und Platin her. Auch die American-Buffalo-Münzen stammen von der United States Mint und werden in West Point im Bundesstaat New York geprägt.

Um die Produktionsstätten, die Rohstoffe und die Produkte zu schützen, wurde eine eigene Bundespolizeibehörde gegründet, die United States Mint Police. Sie war die erste ihrer Art und ist damit die älteste Polizeibehörde des Bundes.

 

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Gefährliches Internet?

29. August 2014 Klaus Riotte

Sie lesen richtig, meine lieben Leserinnen und Leser. Diese Frage gilt es zu beantworten. Das aktuelle Lagebild des Bundeskriminalamtes (BKA) sieht Internetnutzer großen Gefahren ausgesetzt. Wir werden die Sache für Sie analysieren und Ihnen zeigen, dass man mit ein wenig Sorgfalt im Internet sicher einkaufen kann. Unsere Serie über weltbekannte Prägeanstalten setzten wir heute fort. Diesmal beschäftigen wir uns aus aktuellem Anlass mit der australischen Perth Mint, deren Serie Lunar II 2015 (Jahr der Ziege) kommt nächsten Monat in den Handel.

Glaubt man einer aktuellen Studie des BKA, so geht es im Internet recht ruppig zu: Datenklau, Kontendiebstahl und gehackte Rechner. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013. Laut der Bundesbehörde ist ein Zuwachs an Fällen von Computersabotage, Erpressung von Internet-Nutzern und Betrug beim Onlinebanking festzustellen.

Wörtlich klingt das bei BKA-Präsident Jörg Ziercke so:

Die Internetkriminalität ist weiterhin auf dem Vormarsch. Das Dunkelfeld bei Cybercrime wird immer größer.

Diese Worte sagte der Präsident in Berlin bei der Vorstellung des neuen Bundeslagebildes zur Cyberkriminalität. Dieses Lagebild wird vom BKA jährlich vorgelegt. Bei Durchsicht der Zahlen stellt man fest, dass die Zahl der Fälle in 2013 nur um ein Prozent gegenüber 2012 zunahm. Nimmt man als Referenz allerdings das Jahr 2009, so sind es schon 20 Prozent mehr. Insgesamt wurden für 2013 64.426 Delikte gemeldet. Die Aufklärungsquote von nur 25 Prozent in 2013 lässt noch viel Luft nach oben. Am stärksten gewachsen sind mit 18 Prozent die Fälle von Computersabotage. Weniger Delikte verzeichnete die Statistik bei Computerbetrug und Datenklau. Hier lag die Zahl der Fälle bei knapp 4.100 Straftaten mit einen durchschnittlichen Schaden von je 4.000 Euro. Die gesamte Schadenssumme beläuft auf 16,4 Millionen Euro.

Derzeit kursiert eine besonders dreiste Masche, die der BKA-Chef als digitale Erpressung beschrieb: 6754 solcher Fälle wurden im vergangenen Jahr aktenkundig. Kriminelle infizieren dabei die Rechner ihrer Opfer und suggerieren mit einer eingeblendeten und angeblich vom BKA stammenden Meldung, dass der Computer im Zusammenhang mit Straftaten aufgefallen und deshalb gesperrt worden sei. Zur Entsperrung des Rechners wird dann die Zahlung von 100 Euro verlangt.

Die Zahlen werden noch extremer, wenn man sich die Dunkelziffer ansieht. Bei der Bundesbehörde geht man davon aus, dass der Großteil der Straftaten gar nicht erst zur Anzeige kommt. Das liegt teilweise daran, dass Bürger oder Unternehmen überhaupt nicht mit kriegen, dass so was geschieht. Gerade bei Unternehmen ist die Angst sehr groß, dass mit einer Anzeige der Ruf der Firma nachhaltig Schaden nehmen könnte.

Dazu passt eine Zahl, die das Landeskriminalamt Niedersachsen vor kurzem bekannt gab. Dort hat man sich speziell mit der Dunkelziffer beschäftigt. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass lediglich 9 Prozent aller Fälle auch wirklich angezeigt werden. Sollte diese Zahl stimmen, wäre das wirklich eine erschreckender Wert.

Was bedeutet das nun für Sie, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie bei uns im Online-Shop Gold und Silber einkaufen?

Wir haben uns mit dieser Studie sehr intensiv auseinander gesetzt und daraufhin unser Sicherheitssystem in einer Risikoanalyse getestet. Dabei konnten wir feststellen, dass alle Daten, die mit dem Online-Geschäft direkt oder indirekt zu tun haben, höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Die Verschlüsselungstechnik beim Transport, insbesondere, der Kundendaten ist auf dem allerneusten Stand der Technik. Unsere Sicherheitssystem funktionieren, so dass wir Ihnen auch weiterhin eine sichere und sorgenfreie Abwicklung Ihrer Einkäufe garantieren können.

An dieser Stelle möchten wir unsere kleine Serie über weltbekannte Prägeanstalten mit der australischen Perth Mint fortsetzen. In 2015 feiern wir nach dem chinesischen Kalender das Jahr der Ziege. Aus diesem Anlass hat das Unternehmen bereits jetzt die neusten Münzen für 2015 vorgestellt. Sie werden sowohl in Gold als auch in Silber in der Serie Lunar II Ziege 2015 heraus gegeben. Die Münzen kommen ab September 2014 in den Handel. Alle Münzen können bereits bei uns im Online-Shop bestellt werden. Hier kommen Sie direkt zu den Lunar-I-und-II-Münzen in Gold und Silber.

Die Perth Mint ist die älteste noch aktive Münzprägeanstalt in Australien. Der Firmensitz ist in der Stadt Perth. Sir John Forrest legte im Jahr 1896 den Grundstein. 1899 wurde erstmals der Betrieb aufgenommen, damals noch als Abteilung der Royal Mint aus London.

Das mittlerweile staatliche Unternehmen betreibt eine eigene Goldschmiede und Raffination. Es werden Produkte aus Gold, Silber, Platin und Palladium hergestellt. Zum Portfolio gehören die Münz-Serien Australian Kangaroo Sovereign, Kookaburra, Koala (nur Platin) und Lunar (I und II). Darüber hinaus werden auch Goldbarren produziert.

Die Perth Mint blieb bis 1. Juli 1970 unter britischem Recht, danach wurde sie rechtlicher Teil des Government of Western Australia. Mittlerweile ist sie im Besitz der Gold Corporation, die zu 100 Prozent dem australischen Staat gehört.

Bis 2000 wurde insgesamt 4.500 Tonnen Gold verarbeitet, was 3,25 Prozent der weltweiten Goldmenge entspricht. Bis 1983 wurden auch Kursmünzen geprägt.

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Sondermeldung: Die Lage in der Ukraine spitzt sich zu.

28. August 2014 Klaus Riotte

Topaktuell und brandheiss, wie Sie es von uns gewohnt sind, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir Ihnen die aktuellsten Entwicklungen in der Ukraine nicht vorenthalten. Wir werden analysieren, welche Auswirkungen das auf die Aktien- und Rohstoffmärkte hat. Dieser Blog erscheint aus Gründen der Aktualität und befasst sich ausschließlich mit dem Thema Ukraine. Der normale Blog, auch mit der Fortsetzung unserer Serie über weltbekannte Prägeanstalten, erscheint morgen.

Laut Aussage des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko hat das russische Militär mit einer Invasion des Landes begonnen. Diese Aussage stammt leider nicht von Kaffeesatz-Lesern, die derzeit reihenweise unterwegs sind. Es handelt sich um eine offizielle Erklärung des ukrainischen Präsidialamtes. Fast zeitgleich hat der ukrainische Sicherheitsrat per Twitter bestätigt, dass das russische Militär die Kontrolle über die Ortschaft Nowoasowsk nahe Mariupol an der Schwarzmeerküste übernommen hat.  Das macht aus Sicht der Russen Sinn, denn die Region Mariupol ist die Landverbindung zwischen Russland und der Halbinsel Krim. Die Krim hatte sich Russland im März diesen Jahres einverleibt. Die Lage ist mittlerweile so ernst, dass der Präsident einen Staatsbesuch in der Türkei absagen musste.

Einen ersten aktuellen Augenzeugenbericht gibt es auch. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters hat folgendes gemeldet: Es gibt eine Kolonne gepanzerter Fahrzeuge, die sich in der Nähe eines russischen Dorfs etwa drei Kilometer von der Grenze zur Ukraine befindet. In Truppentransportern sitzen Personen mit schmutzigen Gesichtern, einer mit einer Gesichtsverletzung. Ein Lkw ist beschädigt und wird abgeschleppt. Die Insassen und die Fahrzeuge weisen keine militärischen Markierungen auf. Nummernschilder sind entfernt worden. Im Grenzgebiet in Südrussland wurden Militärhubschrauber mit einem roten Stern in der Nähe von Truppen gesichtet.

Ein erstes Fazit:

Der eigentliche Gewinner dieser Krise ist der russische Präsident Wladimir Putin. Während der Westen kopflos durch die Gegend läuft, weil er von Putin tagtäglich vor sich her getrieben wird, schafft der Russe mit einer Doppelstrategie Fakten: Einerseits zeigt er sich auf diplomatischem Parkett verhandlungsbereit (wie zuletzt bei einem Gipfeltreffen in Minsk), anderseits lässt er seine Militärs Fakten schaffen.

Die Chinesen halten sich auffallend zurück.

Und der Westen? Tut NICHTS!

Das Verhalten der US-Regierung kann man, vorsichtig ausgedrückt, als zögerlich bis desinteressiert bezeichnen. Außer ein paar Protesten, die in solchen Situationen Standard sind und ein paar Sanktionen, die auch nicht wirklich weh tun, kommt aus Washington kein eindeutiges Signal. Auch ist sowohl beim Präsidenten als auch aus dem Außenministerium keine klare Ansage in Richtung Moskau zu vernehmen. Es werden lediglich die üblichen Standardfloskeln ausgetauscht.

Die EU macht das, was sie immer macht. Es gibt Protestnoten, es werden Diplomaten ein bestellt, es gibt Sanktionen (siehe USA), aber auch hier fehlt eine klare Ansage. Das Problem der EU ist die Überkonzentration auf den Binnenmarkt. Dort werden die Bürger täglich mit neuen Regeln und Verordnungen traktiert. Trotz aller Bemühungen hat es die Gemeinschaft bisher noch nicht geschafft, eine klare außenpolitische und militärische Strategie zu formulieren. Und, liebe Leserinnen und Leser, wo nichts geschrieben steht, wird eben auch nichts gemacht.

Wie reagieren die Märkte?

So wie immer, möchte man meinen, man kann ja schon die Uhr danach stellen. Die Aktienmärkte tendieren weltweit nach unten, die Gold- und Silberkurven zeigen nach oben.

Was wir Ihnen empfehlen können?

Sie sind es in diesem Blog gewohnt, ein offenes Wort zu hören. Von dieser Maxime möchten wir auch nicht abrücken. Wir haben die letzten Wochen klare Einschätzungen zu den Aktienmärkten, Sparanlagen und Kapital-Lebensversicherungen gegeben. Dort, wo der Staat eingreifen kann, tut er das auch massiv. Dazu müssen Sie sich nur die Rendite-Erwartungen in der kapital-bildenden Lebensversicherung der letzten 10 Jahre ansehen.

Danach sollten Sie sich mal ansehen, wie sich Gold und Silber in diesem Zeitraum entwickelt haben. Die Kritiker werfen uns immer wieder vor, Gold und Silber würden keine Rendite abwerfen. Das stimmt (teilweise). Aber wenn Sie Ihr Geld in einer Lebensversicherung oder einfach in einer Sparanlage geparkt haben, wie viel haben Sie dann wirklich verdient?  Gold und Silber sind seit Menschengedenken zeitlose, stabile und performante Werte.

Daher sollten Sie gerade jetzt wieder auf Einkaufstour gehen. Schauen Sie ruhig mal in unserem Shop (online oder offline) vorbei.

Sie möchten sich gerne mehr über das Thema anonym Gold kaufen im Rahmen eines Tafelgeschäfts informieren, dann schauen Sie einfach mal bei uns vorbei.

 

 

 

 

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Macht unser monetäres System noch Sinn?

22. August 2014 Klaus Riotte

Diese Woche sind zu diesem Thema zwei interessante Veröffentlichungen erschienen, die wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten möchten. Die Kollegen von der Wirtschaftswoche glauben, dass das globale Finanzsystem vor dem Zusammenbruch steht. In einem Interview bei den Kollegen von finanzen.net äußert sich ein ehemaliger Chef-Volkswirt der Deutschen Bank. Wir fassen für Sie zusammen und sagen Ihnen auch, was China, Russland und Indien mit diesem Thema zu tun haben. Außerdem setzten wir unsere Serie über Prägeanstalten fort. Heute sehen wir uns die Münze Österreich AG an, die mit der Serie Wiener Philharmoniker eine Weltmarke geschaffen hat.

Die Wirtschaftswoche hat es sehr prägnant auf den Punkt gebracht, wenn sie behauptet, es gehe den Notenbanken der Industrieländer nicht mehr um die Bürger, sondern nur noch um die Rettung und Alimentierung von Banken und klammen Regierungen. Diese Aussage ist zunächst provokativ, kann aber auch mit Zahlen und Fakten aus den USA untermauert werden. In der immer noch größten Volkswirtschaft der Welt schrumpfte die Wirtschaft im ersten Quartal 2014, auf das Jahr hochgerechnet, um 1 Prozent. Das geschah zuletzt im ersten Quartal 2011. Ohne die Gesundheitsreform des Präsidenten Barak Obama wäre das Minus noch deutlicher ausgefallen, da gerade dieses so umkämpfte Projekt etwa 40 Milliarden US-Dollar in das Gesundheitswesen gepumpt hat. Die USA lebten schon immer von hohen Konsumausgaben. Da die Sparquote allerdings von 4,2 auf 3,8 Prozent zurück ging, gehen Analysten davon aus, dass das auch Auswirkungen auf das Verhalten der Konsumenten haben wird. Ein weiteres Indiz liefern die großen Einzelhandelsketten, die allesamt rückläufige Gewinne vermelden mussten.

Die massiv vorgetragenen Versuche von China und Russland, im Rahmen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) dem US-Dollar als Leitwährung den Rücken zu kehren, tut ein Übriges dazu. Neben China und Russland will auch Indien der SCO beitreten.

Wir werden, liebe Leserinnen und Leser, die Lage in den USA weiter für Sie beobachten und analysieren.

Bei den Kollegen von finanzen.net hat Dr. Tom Mayer, ehemals Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, einige interessante Aussagen zum Thema Gold gemacht, die wir Ihnen auch nicht vorenthalten wollen:

Ich sehe Gold als Währung, nicht als klassische Anlageklasse. Das Edelmetall ist eine Schutzwährung für den Fall, dass die Zentralbanken durch ihre Politik, die darauf ausgelegt ist, die Inflationsrate noch oben zu drücken, das Papiergeld ruinieren. Gold sollte man beimischen ins Portfolio, man sollte es aber nicht unter Performance-Gesichtspunkten betrachten. Die großen spekulativen Positionen sollten mittlerweile aus dem Markt sein – das würde in Bezug auf den Goldpreis für eine Bodenbildung sprechen. Es besteht also die Hoffnung, dass die Korrekturphase ihrem Ende entgegengekommen ist.

Dem können wir uns nur anschließen. Gold gehört in jedes Portfolio. Es ist zeitlos, stabil, und, wenn man die letzten 10 Jahre als Zeitraum nimmt, auch performant. Falls Sie einmal den Weg zu uns (oder in unsere Filialen) finden, können wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch die Vorzüge eines Tafelgeschäfts erläutern.

Wenn wir schon beim Gold angelangt sind, sollten wir auch dort weiter machen. Wir möchten Ihnen heute in unserer Serie über die weltweit wichtigsten Prägeanstalten die Münze Österreich AG und ihre weltbekannte Serie Wiener Philharmoniker etwas näher bringen.

Die Prägeanstalt mit Sitz in Wien ist für die Ausgabe und Prägung aller österreichischen Münzen verantwortlich. Die Gesellschaft entstand 1989, als das Wiener Hauptmünzamt in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und an die Österreichische Nationalbank verkauft wurde. Damit nimmt das Unternehmen eine Sonderstellung ein, denn bei allen anderen Wettbewerbern liegt das Münzrecht unmittelbar beim Staat. Man blickt auf eine lange Tradition und eine wechselvolle Geschichte zurück, denn die Wiener Münze wurde erstmals 1397 urkundlich erwähnt.

Das bekannteste Produkt der Österreicher ist die Serie Wiener Philharmoniker. Die Goldmünzen wurden erstmals am 10. Oktober 1989 im Handel angeboten. Die Silberversion gab es erstmals im Februar 2008 zu kaufen. Die Münzen gelten als offizielles Zahlungsmittel. Der Nennwert wird seit 2002 in Euro angegeben. Die Münzen werden ausschließlich als Anlagemünzen gekauft. Dass Nützliches auch schön sein kann, beweisen die Nachbarn aus Österreich mit den Motiven. Die sind nämlich dem Namensgeber, ebenfalls eine Welt-Institution, entnommen. Es handelt sich dabei um die Instrumente Horn, Fagott, Harfe, vier Geigen und immer mittig ein Cello. Auf der zweiten Seite ist stets die Orgel abgebildet, die auch immer bei den in alle Welt übertragenen Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker zu sehen ist.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, liebe Leserinnen und Leser, schauen Sie einfach mal (online oder offline) bei uns vorbei und werfen Sie einen Blick auf diese wunderschönen und zeitlosen Produkte.

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Wie geht es weiter mit der Euro-Zone?

14. August 2014 Klaus Riotte

Wie geht es weiter mit der Euro-Zone? Diese Frage, liebe Leserinnen und Leser, können wir Ihnen heute leider nicht ersparen. Das Wirtschaftswachstum ist nach einem mageren Start im Frühjahr ganz zum Erliegen gekommen. Hier sind die aktuellen Fakten und Hintergründe. Unsere Serie über die bekanntesten Präge-Anstalten der Welt geht heute in die zweite Runde. Nach der Royal Canadian Mint werden wir Ihnen heute die South African Mint und ihre weltbekannte Krügerrand-Serie etwas genauer vorstellen.

Zahlen lügen nicht, vor allem dann, wenn sie von der Europäischen Statistik-Behörde Eurostat kommen. Laut der Behörde stagniert die Wirtschaft in der Euro-Zone derzeit. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum April bis Juni 2014. Laut Experten sind dafür vor allem die drei größten Volkswirtschaften verantwortlich. Die Werte für Deutschland und Italien liegen mit 0,2 Prozent im Minus, Frankreich stagniert. Die Inflation in der gesamten Euro-Zone hat im Juli mit 0,4 Prozent einen Tiefstand erreicht, wie er zuletzt im Oktober 2009 gemessen wurde.

Noch im Juni hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ein Maßnahmenpaket beschlossen, um gegen die ihrer Meinung nach zu niedrige Inflation vorzugehen. Die EZB strebt eine Rate von 2,0 Prozent an. Davon sind wir nun meilenweit entfernt. Im Klartext heißt das, dass die Konjunkturdaten im Euro-Raum in 2014 nicht so anziehen werden, wie wir alle gehofft haben.

Das führt dazu, dass die EZB die Lage mehr als pessimistisch einschätzt. In einer ersten Stellungnahme wurden die Risiken für die Euro-Zone als immens bezeichnet. Im aktuellen Monatsbericht liest sich das so: “Insbesondere erhöhte geopolitische Risiken sowie die Entwicklung in den Schwellenländern und an den globalen Finanzmärkten könnten die Konjunkturlage negativ beeinflussen”.

An unserem Tipp, liebe Leserinnen und Leser, hat sich nichts geändert. Tafelgeschäfte sind ein probates Mittel, um Ihr sauer verdientes Geld in Sicherheit zu bringen.

Wie wäre es zum Beispiel mit Krügerrand-Münzen?

Eigentlich heißen die Produkte aus Südafrika ja Krugerrand, benannt nach dem südafrikanischen Politiker Paul Kruger und der seit 1961 offiziellen Währung Rand. In Deutschland hat sich allerdings die Schreib- und Sprechweise Krügerrand durchgesetzt, bei der wir hier auch bleiben wollen.

Ein Alleinstellungsmerkmal des Krügerrand ist der fehlende Nennwert. Dieser wird von amtlicher Seite täglich neu festgelegt und veröffentlicht. Die Behörde orientiert sich dabei am jeweils aktuellen Goldpreis.

Entworfen wurde die Serie 1967 von dem Designer Coert Stynberg. In den ersten drei Prägejahren (1967 bis 1969) war die Auflage mit 30 bis 50 Tausend Unzen noch recht überschaubar. Mit dem Erfolg der Serie kamen dann auch höhere Stückzahlen zustande. 1970 verließen bereits 211.018 Münzen die Prägeanstalt. 1974 wurden bereits 3,2 Millionen Münzen produziert.

Der Wendepunkt kam 1986. In dem Jahr beschlossen die EU und die USA gemeinsam Sanktionen gegen das Apartheid-Regime am Kap. Das fast weltweite Einfuhrverbot für die Krügerrand-Münzen sorgte für einen drastischen Rückgang der Produktion. 1995 wurden nur noch 8.285 Münzen mit einem Feingewicht von einer Unze hergestellt.

Nachdem 1999 das rassistische Regime in die Knie gezwungen wurde, ging es mit der Auflage wieder steil nach oben. Sie wächst seitdem stetig, hat aber nie mehr die alten Höchststände erreicht.

Die Prägeanstalt hat ihren Sitz wenige Kilometer südlich von Johannesburg. Alle Münzen haben einen Kupferanteil von knapp über acht Prozent, was sie farblich einmalig macht. Die Krügerrand-Münzen sind weltweit als Zahlungsmittel anerkannt.

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Gold als sicherer Hafen

8. August 2014 Klaus Riotte

Die besorgniserregende Krise im Irak, der Nah-Ost-Konflikt und die Ukraine-Krise machen es möglich: Gold gilt plötzlich wieder als sicherer Hafen. Warum das so ist, liebe Leserinnen und Leser, erfahren Sie hier bei uns. Außerdem beginnen wir heute, wie bereits angekündigt, mit unserer Serie über alle wichtigen Präge-Anstalten. Beginnen werden wir mit der Royal Canadian Mint.

Im Krisengebiet Irak wurde die nächste Eskalationsstufe eingeläutet. Die gewaltbereiten Islamisten der Terrororganisation “Islamistischer Staat” (IS) sollen nun durch US-Luftangriffe gestoppt werden. Ein erstes Ölfeld in der Kurdenregion im Norden des Landes musste bereits seinen Betrieb einstellen. Das führte zu verstärkten Rohölkäufen, was natürlich wiederum zu Preissteigerungen bei dem schwarzen Gold führte. Bereits im Juni sorgte der Vormarsch der Kämpfer nach Osten für ein Neun-Monats-Hoch bei der Sorte Brent. Der Preis lag teilweise bei 115,06 US-Dollar je Barrel, sank dann aber wegen des Überangebots auf knapp 100,00 US-Dollar ab. Internationale Analysten sehen das Geschehen mit großer Besorgnis, da der Irak nach wie vor das zweitgrößte Förderland innerhalb der OPEC ist. Die meisten Vorkommen liegen im Süden des Landes, der bisher von den Kämpfen noch verschont blieb. Sollte IS es schaffen, in den Süden vorzudringen, hätte das auf die Ölproduktion katastrophale Auswirkungen. Darin sind sich alle Experten einig. Somit bleibt nur zu hoffen, dass die Amerikaner die richtige Taktik wählen und dieses geschundene Land endlich zur Ruhe kommen kann.

Aber auch bei uns in Europa nehmen die schlechten Nachrichten kein Ende. Und auch hier steht mit Russland ein bedeutender Öl- und Gas-Produzent im Mittelpunkt des Geschehens. Denn durch die Krise in der Ukraine wird die Spaltung zwischen Russland und dem Westen immer größer. Seit fünf Monaten ist der DAX erstmals wieder unter die 9000er-Marke gerutscht. Der Nah-Ost-Konflikt zwischen Israel und der Hamas trägt auch nicht gerade zur Beruhigung und Stabilisierung der Märkte bei.

Positive Nachrichten gibt es nur noch aus Deutschland. Sowohl die Importe als auch die Exporte steigen wieder. Das gilt als klares Signal, dass die Bürger unseres Landes ihr Geld wieder mehr in den Konsum investieren.

Vielleicht, weil Aktien, Lebensversicherungen und ähnliche Anlageformen keinen sicheren Hafen mehr darstellen?

Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch diese Sorgen teilen, haben wir einen erstklassigen Tipp für Sie: Investieren Sie Ihr sauer verdientes und erspartes Geld in Gold und Silber. Sie schaffen sich damit für Ihr Vermögen einen zeitlosen und risikofreien Rahmen. Außerdem garantiert Ihnen der Staat (wie lange noch?) völlige Anonymität, wenn Sie Gold und Silber als Tafelgeschäft bis zur einer Grenze von 15.000 Euro pro Person kaufen.

Denken Sie mal drüber nach. Wir helfen Ihnen gerne.

Jetzt beginnt Teil 1 unserer Serie über die wichtigsten Prägeanstalten mit der Royal Canadian Mint (RCM)

Die RCM ist die Münzprägeanstalt Kanadas mit Sitz in der Hauptstadt Ottawa. Sie wurde am 2. Januar 1908 gegründet. Seit 2006 wird sie von dem Präsidenten und CEO Ian Bennett geführt, dessen Vertrag in diesem Jahr auslaufen wird. Die RCM untersteht direkt dem kanadischen Finanzminister und hat somit auch das exklusive Recht, den kanadischen Dollar (Kursmünzen) herzustellen. Außerdem werden weitere 74 fremde Währungen hergestellt. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Produktion von Gold- und Silbermünzen im Rahmen der weltbekannten Maple-Leaf-Serie. Laut eigenen Angaben verlassen pro Tag circa 15 Millionen Münzen die einzige Produktionsstätte in Winnipeg. Die kanadischen Dollar-Münzen werden im Auftrag und im Namen des aktuellen Regenten herausgegeben. In diesem Fall ist das bei dem Commonwealth-Mitglied Kanada die englische Königin Elisabeth II.

Die Royal Canadian Mint besitzt seit 1979 den Status einer National Historic Site, die etwa tausend Gebäude, Orte, archäologische Stätten und Einrichtungen umfasst, die als historisch besonders wertvoll gelten.

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Argentinien, Spanien, Ukraine

31. Juli 2014 Klaus Riotte

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, neben den üblichen News wollten wir von heute an in jeder Ausgabe eine Prägeanstalt etwas ausführlicher vorstellen. Beginnen wollten wir mit der Royal Canadian Mint. Da sich aber in Argentinien, Spanien und der Ukraine sehr besorgniserregende Dinge tun, müssen wir Sie aus Gründen der Aktualität auf die nächste Ausgabe vertrösten.

Beginnen wollen wir mit einer Räuberpistole, in der die drittgrößte südamerikanische Volkswirtschaft von Geiern in die Knie gezwungen wurde.

Seit dem 31. Juli 2014 06:00 Uhr MEZ ist Argentinien pleite, das zweite Mal seit 2001. Eine Gruppe aus US-Hedgefonds, angeführt von der Elliot-Gruppe, hat das Land in die Knie gezwungen. Angefangen hat alles mit der Umschuldungsaktion nach der Pleite 2001. 2002 verzichteten fast alle Gläubiger des südamerikanischen Landes auf bis zu 70 Prozent ihrer Forderungen. Nicht so die US-Hedgefonds, bei denen die Argentinier mit 1,5 Milliarden US-Dollar in der Kreide standen. Die Gruppe, angeführt von dem Republikaner-Freund Paul Singer, fuhr im Laufe der Jahre schwere Geschütze auf. So wurden beispielsweise Botschaften gepfändet und das Segelschulschiff der argentinischen Marine, die Libertad, beschlagnahmt. Zum Höhepunkt kam es 2012, als der US-Bezirksrichter Thomas Griesa den sogenannten “Geierfonds” recht gab und Argentinien anwies, die Forderung zu 100 Prozent zu erfüllen. Im Juni diesen Jahres bestätigte der oberste US-Gerichtshof das Urteil, mahnte aber auch Verhandlungen an, die am Montag und Dienstag dieser Woche unter der Vermittlung des gerichtlich bestellten Wall-Street-Anwalts Dan Pollack stattfanden. Aber selbst der argentinische Finanzminister Axel Kicillof konnte die Gegenseite nicht mehr umstimmen. Sollte Argentinien nun die 1,5 Milliarden US-Dollar zahlen, würden alle anderen Gläubiger ebenfalls auf 100 Prozent Auszahlung bestehen. Für diese Problem gibt es einfach keine Lösung. Ärgerlich ist, dass es, wie immer in solchen Fällen, mal wieder die Armen und Ärmsten am härtesten treffen wird. Wir werden für Sie am Ball bleiben  und weiter berichten, wenn sich was tut.

Weiter geht es mit Spanien, das seinen Sparern tüchtig in die Taschen greift.

Unsere balearischen Freunde nehmen in der Euro-Zone eine unrühmliche Vorreiterrolle ein. Als erster Staat der Euro-Zone hat die spanische Regierung beschlossen, auf alle Bankguthaben rückwirkend (!) eine pauschale Abgabe von 0,03 Prozent zu erheben. Rückwirkend macht Sinn, weil dann kein Run auf die Banken stattfindet. Das sind beispielsweise bei 100.000 Euro Bankguthaben gerade mal 30 Euro. Hört sich doch nicht so schlimm an, werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, im ersten Moment denken. Stimmt ja auch. Aber das eigentliche Problem ist, dass hier eine Tür geöffnet wurde und niemand mit Sicherheit sagen kann, wie sich dieser Prozentsatz noch ändern wird. Geschweige denn, welche Staaten diese Idee gut und übernahmefähig finden. Wir werden auch hier für Sie am Ball bleiben und berichten, wenn die Einschläge näher kommen. Wer bis dahin warten will, soll das ruhig tun. Allen anderen können wir nur empfehlen, sich mal über Tafelgeschäfte mit Gold und Silber Gedanken zu machen.

Wer jetzt noch nicht genug hat, dem können wir noch die Ukraine ans Herz legen. Dort wurde gerade eine Kriegssteuer genehmigt.

Der Konflikt, in den die Ukraine derzeit im Osten des Landes verstrickt ist, kostet den klammen Staat Tag für Tag etwa 4,5 Millionen Euro. Das Parlament hat nun beschlossen, ab dem 1. Januar 2015  auf alle steuerpflichtigen Privateinkommen eine Kriegsabgabe von 1,5 Prozent zu erheben. Der amtierende Regierungschef, Arseni Jazenjuk, hatte mit der Abstimmung sein Weitermachen im Amt verknüpft. Da die Situation derzeit sehr verwirrend ist, kann niemand genau sagen, wann in dieser Region unseres Kontinents endlich wieder Ruhe und Frieden einkehrt. Sie ahnen es schon, liebe Leserinnen und Leser, wir werden sie auch hier auf dem Laufenden halten, befürchten aber, dass das noch recht lange dauern wird, bis wir darüber nicht mehr berichten müssen.

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Goldpreisprognose geht nach oben

25. Juli 2014 Klaus Riotte

Die beiden US-Großbanken Bank of America Merrill Lynch und Goldmann Sachs haben unabhängig voneinander ihre Goldpreisprognosen nach oben korrigiert. Warum das so ist, liebe Leserinnen und Leser, erfahren Sie hier bei uns. Außerdem ist laut dem weltweit größten Rückversicherer aus München die nächste Finanzkrise im Anmarsch. Auch darauf wollen wir Sie, wie Sie es von uns gewohnt sind, gebührend vorbereiten.

Seit Anfang des Jahres haben die beiden amerikanischen Großinstitute Bank of Amerika (BoA) Merrill Lynch und Goldman Sachs kein gutes Haar am Goldpreis gelassen. Vor allem die Goldmänner in Person ihres Chefanalysten Jeffrey Currie haben bei jedem Interview darauf hingewiesen, dass der Goldpreis Ende 2014 an der 1.050er-Dollar-Marke kratzen würde.

Nun kam die Kehrtwende!

Zunächst hat die BoA Merrill Lynch ihre Prognose, für viele überraschend, nach oben korrigiert.  Dem hat sich Goldman Sachs umgehend angeschlossen. Beide US-Geldhäuser sehen den Preis Ende diesen Jahres nun bei 1.200 US-Dollar.

Die Goldpreis-Prognose wurde damit um etwa 13 Prozent gegenüber den bisherigen Erwartungen noch oben korrigiert.

Currie hat es so ausgedrückt: “Auf lange Sicht ist der Goldpreis in realer Betrachtung stabil und er hält Schritt mit der Inflation. Dementsprechend haben wir gedämpfte Erwartungen, in der Annahme, dass Gold einen effektiven Inflationsschutz darstellt und Steigerungen des nominalen Goldpreises dem Einfluss der Inflation entgegensteuern.”

 Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Münchner-Rück-Chef Nikolaus von Bomhard warnt vor den Risiken der lockeren Geldpolitik!

Der Chef des weltweit größten Rückversicherers, Munich Re, Nikolaus von Bomhard, fand diese Woche deutliche Worte wegen der nach seiner Meinung zu lockeren Geldpolitik: “Die Waffen der Geldpolitik verlieren an Wirkung – außer man rüstet exponentiell auf. Aber die Nebenwirkungen werden immer greifbarer. Die Liquidität in den Märkten ist atemberaubend. Hier passiert etwas, das uns Sorgen macht. Das System ist nicht grenzenlos elastisch. Wenn die Zinsen dann plötzlich um einen oder zwei Prozentpunkte steigen, sitzen viele Unternehmen auf dem Trockenen, die sich derzeit billig finanzieren könnten. Das birgt zugleich die Gefahr einer nächsten Finanzkrise. Sie wird voraussichtlich wieder als Vertrauenskrise beginnen – diesmal möglicherweise in Form schwindenden Vertrauens in Kredite.”

So richtig und wichtig diese Worte auch sind, bleibt doch der Verdacht, dass der Mann in erster Linie an sein eigenes Geschäft denkt.

Die Niedrigzinsen (wir haben schon häufiger darüber berichtet) belasten die Branche der Rückversicherer doppelt. Investoren überschwemmen derzeit mit sehr viel Geld den Markt auf der Suche nach lukrativen Anlageoptionen. Mit sogenannten Katastrophenanleihen machen Sie der Branche kräftig Konkurrenz. Anderseits müssen auch die Versicherer immer wieder Anlagemöglichkeiten für ihr eigenes Geld finden. Bisher wurden sie bei sicheren Staatsanleihen fündig. Allerdings tendieren die Renditen für solche Papiere gegen Null.

Alternativ haben sich die Rückversicherer neue Investitionsmöglichkeiten gesucht: Infrastrukturprojekte, Energienetzte, Windkraft- und Solaranlagen.

Liebe Leserinnen und Leser, wir werden auch weiterhin für Sie auf dem Laufenden bleiben. Ab nächsten Donnerstag werden wir im Blog eine neue Spalte aufmachen. Dort werden wir Ihnen dann regelmäßig alle relevanten Münzprägeanstalten in einem Kurzportrait vorstellen. Wir beginnen nächste Woche mit der Royal Canadian Mint.

 

 

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link

Gold und Silber anonym kaufen (Tafelgeschäft)

23. Juli 2014 Klaus Riotte

Wir beschäftigen uns heute aus gegebenem Anlass mit dem Thema Gold und Silber anonym kaufen. In diesem Blog lesen Sie, warum gerade in der heutigen Zeit das Tafelgeschäft so relevant geworden ist. Außerdem erfahren Sie, was das WM-Gastgeberland Brasilien mit dem US-Dollar zu schaffen hat.

Bevor wir uns den ernsten Themen der Finanzwelt zuwenden, wollen auch wir es nicht versäumen, der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu diesem großartigen Erfolg in Brasilien zu gratulieren. Danke für den vierten WM-Titel!

Liebe Leserinnen und Leser, wir würden heute gerne noch ein paar positive Meldungen bringen, geht aber leider nicht. Nachdem unsere Mannschaft den vierten WM-Titel geholt hat, gab es nur noch schlechte Nachrichten.

Die einzige Möglichkeit, in unserem Land bei der Geldanlage (wir reden über Ihr hart erarbeitetes Geld, für das Sie vermutlich schon mehrfach Steuern gezahlt haben) noch anonym zu bleiben, sind Tafelgeschäfte (im Edelmetallsektor). Gemäß den Richtlinien des Geldwäschegesetzes (GwG) geht das pro Person und pro Transaktion bis maximal 15.000,00 Euro.

Während die Fußball-WM in Brasilien den USA bis zum Achtelfinale gegen Belgien Freude bereitet hat, findet derzeit im WM-Gastgeberland eine Veranstaltung statt, die den US-Bürgern und ihrer Regierung überhaupt keine Freude bereiten dürfte. Es gibt einige Anzeichen dafür, dass der US-Dollar auf mittlere Sicht als Leitwährung ausgedient hat. Welche das sind und warum das so ist, lesen Sie hier bei uns, liebe Leserinnen und Leser.

Die Staatschefs der sogenannten BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) haben bei ihrem letzten Treffen am vergangenen Dienstag beschlossen, eine eigene Entwicklungsbank zu gründen. Die fünf Staaten repräsentieren immerhin 40 Prozent der Weltbevölkerung und 20 Prozent der globalen Wirtschaftskraft. Zudem soll ein eigener Reservefonds aufgebaut werden. Aus Teilnehmerkreisen verlautete, dass man dieses Vorgehen explizit als Alternative und Gegenpool zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds sehen sollte. Sogar auf einen Namen und die Höhe des Startkapitals hat man sich schon geeinigt. Die New Development Bank soll anfangs mit 50 Milliarden Dollar ausgestattet werden.

Die BRICS-Staaten suchen eindeutig eine Alternative zur existierenden Weltordnung, wie es ein Insider so treffend ausgedrückt hat. Verhandelt wurde zwei Jahre im ganz kleinen Kreis unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit. Mit diesem mutigen Schritt wollen die gleichberechtigten Partner (jeder erhält 20 Prozent für je 10 Milliarden Dollar Einlage) die Vorherrschaft des US-Dollar und des westlich ausgerichteten Finanzsystems brechen.

Wie die Sache weitergeht, werden wir sehen. Auf jeden Fall werden wir, liebe Leserinnen und Leser, dieses hochspannende Thema weiter beobachten und zu gegebener Zeit wieder berichten.

 

 

Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » Trackback Permanent Link « Vorherige Einträge
GOLD & SILBERENTWICKLUNG


GOLD LETTER
Kostenlos & unverbindlich!
Neueste News zu Gold und Silber. Up-2-date über die weltweiten Krisenereignisse.

Jetzt gratis registrieren
und Sie können den Newsletter
jederzeit
abbestellen .

WIR SIND:

- Zertifizierter Edelmetallberater
- Mitglied im Berufsverband des
Deutschen Münzfachhandels
- Bekannt aus Vergleichsportalen

HERSTELLER:























KONTAKT
Haben Sie noch Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne.
» Kontaktformular
09721 / 930755
» So finden Sie uns
Copyright

IHRE BESTELLUNG
» So bestellen Sie
» Versandinformationen
» Vorkasse
» FAQ

UNSERE KUNDEN
» Kundenmeinungen
» Erfahrungen & Bewertungen
» Ihre Meinung

ÜBER UNS
» Goldene Talente
» Garantie
» Unternehmen
» Presse
» Blog

RECHTLICHES
» AGB
» Impressum
» Datenschutz
» Widerrufsrecht
» Sitemap

Ihr Online-Goldhändler für Schweinfurt, Bamberg, Würzburg, Nürnberg


Goldbarren, Gold kaufen, Krügerrand, Goldmünze, Silbermünzen bestellen, Münzhandel, Goldankauf, Edelmetall | 321goldundsilbershop: Alles rund um Goldbarren, Gold kaufen, Krügerrand und Goldmünze. Hier kann man Silbermünzen bestellen und Münzhandel betreiben. Auch Goldankauf, Edelmetall un... Goldbarren, Gold, kaufen, Krügerrand, Goldmünze, Silbermünzen, bestellen, Münzhandel, Goldankauf, Edelmetall, Goldmünzen, Silber, Shop, Silberbarren, Goldkauf, Kruegerrand, Münzen

Copyright (c) by 3T 321goldundsilbershop.de
| POWERGAP Shopsystem


321goldundsilber.de – Der Blog Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS).