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Strafzinsen und kein Ende

20. November 2014 Klaus Riotte

Leider müssen wir auch heute wieder über dieses unangenehme und nervende Thema berichten, liebe Leserinnen und Leser. Die Commerzbank ließ verlauten, dass in Kürze mit solchen Maßnahmen zu rechnen sei. Die Hintergründe erfahren Sie hier bei uns. Im letzten Absatz werden wir Ihnen unsere neuste Serie vorstellen.

Vor kurzem erst berichteten wir, dass mit der Skat-Bank, immerhin Mitglied der VR-Gruppe, das erste deutsche Geldhaus zukünftig auf Guthaben ab 500.000 Euro einen Strafzins erheben wird (Beitrag vom 7.11.2014). Wir meinten damals schon, dass dieses Beispiel kein Einzelfall bleiben und Schule machen wird.

Nun ist es soweit. Mittlerweile hat sich auch die Commerzbank zu diesem Schritt entschlossen. Während man bei der Skat-Bank noch von einem Einzelfall aus der Provinz sprach (viele vergessen, dass die Bank als Direktbank bundesweit tätig ist), handelt es sich bei der Commerzbank nun um das erste landesweite Institut.

Offiziell klingt das bei der Commerzbank so.

Zitat:

Die Commerzbank behält sich bei einzelnen großen Firmenkunden mit hohen Guthaben sowie bei Großkonzernen und institutionellen Anlegern vor, eine Guthabengebühr zu berechnen.

Zitatende.

Das Zitat ist bei den Kollegen vom Wall Street Journal Deutschland nachzulesen, die davon ausgehen, dass die Regelung ab Dezember Anwendung finden wird.

Wir haben diesen Monat (Beitrag vom 7.11.2014) dem Deutsch-Banker Asoka Wöhrmann Zynismus vorgeworfen, weil er Strafzinsen als pädagogische Maßnahme betrachtet. Der brave Sparer soll dahingehend erzogen werden, sein Geld nicht mehr auf der Bank “rumliegen zu lassen”. Wenn Zynismus ein Wanderpokal wäre, würde er sofort an die Verantwortlichen der Commerzbank weitergereicht, die sich den Begriff “Guthabengebühr” ausgedacht haben.

Andere Institute (beispielsweise die Deutsche Bank) lassen verlauten, das das Thema derzeit diskutiert wird, aber Entscheidungen noch ausstehen.

Aus den Reihen der Commerzbank wurde mitgeteilt, dass Spar- und Tagesgeldkonten von der Regelung ausgeschlossen blieben.

Gehts noch, liebe Banker?

Wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, der Meinung ist, das es sich bei Skat- und Commerzbank um zwei bedauerliche Einzelfälle handelt, bitte umgehend melden!

Wer der Meinung ist, das gilt ja nur für große Vermögen und Firmen, wir Sparer bleiben außen vor, bitte auch melden!

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier …

Keine Angst, liebe Leserinnen und Leser, wir werden hier zu dem leicht abgewandelten Motto keine Filmkritik veröffentlichen. Wir wollen Ihnen lediglich nochmal mitteilen, dass es durchaus die Möglichkeit gibt, den staatlichen und mittlerweile leider auch banktechnischen Repressalien zu entfliehen.

Haben Sie mal über ein Tafelgeschäft in Gold und/oder Silber nachgedacht? Wenn nicht, sollten Sie das schnellstens nachholen, denn leider kommen die Einschläge immer näher. Alles Wissenswert zu dem Thema Tafelgeschäft können sie auf unser Seite nachlesen. Dort finden Sie neben unserer Hauptstelle auch die Adressen unserer Filialen. Eine wird mit Sicherheit in Ihrer Nähe sein.

Ab nächster Woche werden wir in jedem Beitrag eine Goldmünze aus der deutschen 100-Euro-Serie etwas genauer vorstellen. Wir hoffen, liebe Leserinnen und Leser, Sie freuen sich schon drauf.

Bis dahin eine gute, angenehme und erfolgreiche Zeit.

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Exklusiv: Interview mit Friedrich Lange – Teil 2

19. November 2014 Klaus Riotte

Liebe Leserinnen und Leser, wie am Montag versprochen, veröffentlichen wir heute den zweiten und letzten Teil der sehr interessanten Runde mit Friedrich Lange, Chef-Analyst des OXFORD-CLUB-Communiqué und der OXFORD-CLUB-Eildepeche. Außerdem hat Herr Lange 2012 das Enthüllungsbuch “Zeitbombe Papierwährung” verfasst.

Friedrich Lange war so nett, uns 15 Fragen zu beantworten. Da die Antworten recht umfangreich ausgefallen sind, werden wir das Interview in zwei Teilen veröffentlichen. Die ersten sieben Fragen und Antworten konnten Sie in unserem Blog-Eintrag vom Montag exklusiv lesen. Die restlichen 8 Fragen und Antworten veröffentlichen wir in diesem Beitrag.

Falls Sie den ersten Teil verpasst haben, einfach hier klicken und nachlesen.

Wir haben es dank Friedrich Lange geschafft, für alle unsere Leserinnen und Leser ein kostenloses 4-Wochen-Abo bei dem renommierten Investor-Verlag zu bekommen. Nähere Informationen und die erforderlichen Links finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Interview mit Friedrich Lange – Teil 2

321goldundsilbershop.de: Sie haben früher Kursziele für Gold (3000 US-Dollar je Feinunze) und Silber (100 US-Dollar je Feinunze) genannt. Hat sich Ihre Meinung geändert?

Friedrich Lange: Ich sehe den Goldpreis weiterhin mit dem Ziel von 3.000 US$ je Unze und Silber bei 100 US$. In einer Euphorie für die beiden Edelmetalle werde ich dann den Verkauf prüfen. Denn auch bei Gold und Silber werden die „Bäume nicht in den Himmel wachsen“.

321goldundsilbershop.de: Wir haben bislang über Investments in physischem Gold und Silber gesprochen. Was halten Sie von Gold- und Silberaktien? Mögen Sie die nicht?

Friedrich Lange: Gold- und Silberminenaktien haben in den vergangenen beiden Jahren stark enttäuscht. Hier hat sich inzwischen eine starke Unterbewertung aufgebaut. Diese sehe ich inzwischen ähnlich wie zuvor in den Jahren um 2001 und 2008. Auch damals war die Stimmung trübe, dann explodierten die Aktienkurse.

Hier lohnen sich Käufe inzwischen wieder.

321goldundsilbershop.de: Ihre “Todes-Liste von 62 Edelmetallaktien vor der sicheren Pleite” hat große Wellen geschlagen. Lieben Sie solche Horror-Warnungen?

Friedrich Lange: Eine solche „Todes-Liste“ erstelle ich selten. Ich habe eine solche zuvor erst einmal veröffentlicht. Für das OXFORD CLUB-Communiqué hatte ich 36 Aktien des Neuen Marktes Mitte des Jahres 2000 als stark gefährdet herausgestellt.

24 Monate später habe ich die Schlussbilanz dazu gezogen. Die genannten Aktien waren um durchschnittlich 89% gesunken. Aus rund 100.000 Euro am Neuen Markt wären also 11.000 Euro geworden. Viele OXFORD CLUB-Mitglieder waren froh, dass sie rechtzeitig gewarnt waren.

Ich betrachte Warnungen immer als ebenso wertvoll wie Empfehlungen.

Hintergrund ist: Zahlreiche Mitglieder des OXFORD CLUB fragen mich immer wieder: „Ich habe aufgrund von XYZ-Empfehlungen Minengesellschaften gekauft. Sind diese von der Pleite bedroht? Was soll ich machen?“

Ich nehme die Anliegen stets ernst. Daher habe ich auf vielfachen Wunsch die Ergebnisse meiner intensiven Recherchen, die sich auch auf die Bereiche von Gold und Silber erstrecken, aktuell zusammengefasst. Dabei bin ich auf insgesamt 62 Unternehmen gestoßen, die meiner Einschätzung nach mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von 99% keine Chance haben, der drohenden Pleite zu entgehen.

Die Pleite-Kandidaten unter den Gold- und Silbergesellschaften nenne ich mit kurzer Begründung in der neuen achtseitigen Sonderanalyse der OXFORD CLUB-Eildepesche.

Mein allgemeiner Ratschlag lautet, sich bei nächster Gelegenheit von diesen Unternehmen zu trennen. Deren Chancen auf ein Überleben schätze ich auf fast null Prozent.

In meinem Warn-Report finden Sie auch die seit Jahren vom wohl renommiertesten nordamerikanischen Ratgeber seit Jahren immer wieder empfohlene Minenaktie als Nummer 36. Auch Aktie hat keine Überlebenschance!

321goldundsilbershop.de: Besonders die Deutschen bevorzugen kapitalbildende Lebensversicherungen. Was halten Sie davon? Lohnt sich das bei dem niedrigen Garantiezins noch?

Friedrich Lange: Ich halte nichts davon! Vor kapitalbildenden Lebensversicherungen warne ich im OXFORD CLUB-Communiqué seit mehr als 10 Jahren.

Vor etwa 30 Jahren war das vielleicht eine akzeptable Geldanlage. Inzwischen ist dies eine unkalkulierbare Spekulation geworden. Wir alle sind doch tief verunsichert, was die Zukunft betrifft. Wer will denn heute sein Geld auf Jahrzehnte festlegen? Ein solches Vertrauen in die Zukunft hat wohl niemand mehr.

Über die unzumutbar lange Bindung einer kapitalbildenden Lebensversicherung hinaus gilt ferner: Weder die zugrundeliegenden Investments noch deren Gewichtung sind bekannt. Tatsächlich handelt es sich um einen langfristigen Sparvertrag mit einer erbärmlich niedrigen Verzinsung.

Übrigens urteilte bereits im Jahr 1983 das Landgericht Hamburg, Az.: 74 047/83, dazu vernichtend: Eine Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge ist legaler Betrug.

Zudem zieht das übliche vorzeitige Auflösen von Kapitallebensversicherungen empfindliche finanzielle Verluste nach sich. Trotzdem werden 12% der Verträge pro Jahr bereits in der Anfangsphase wieder gekündigt. 75% aller 30-Jahresverträge werden vorzeitig aufgelöst und fast 50% aller 20-Jahres-Verträge.

Darüber hinaus ist der angesprochene Garantiezins von neu 1,25% ab 2015 (bislang 1,75%)  eine weitere Mogelpackung! Der Garantiezins bezieht sich nur auf den sogenannten Sparanteil. Der tatsächliche Gesamtzins liegt somit noch niedriger. Was letztlich noch übrig bleibt, hängt auch von den Kosten für Verwaltung und für den Abschluss ab. Die teuersten Gesellschaften verlangen bis zu 18%, Direktversicherer zwischen 7 und 8%.

Fazit: Lebensversicherungen sind keine geeignete Langfristanlage mehr!

321goldundsilbershop.de: Wie lange wird die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank noch andauern?

Friedrich Lange: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat jüngst Strafzinsen eingeführt. Das sehe ich als Gipfel der verfehlten Politik der Zentralbanken der vergangenen Jahre! Investment-Konzerne bestimmen seit der Finanzkrise des Jahres 2008 die Politik. Das ist eine sozialistische Zwangs- und Misswirtschaft!

Seriöse Sparer können keine akzeptablen Renditen mehr erzielt werden. Altersvorsorge wird damit zugleich auch durchkreuzt.

Diese seit Jahren praktizierte, missglückte Politik der Mini-Zinsen wird sich wohl noch ins Jahr 2015 fortsetzen. Aber sie erschöpft sich zunehmend. Heute denken fast alle Finanzratgeber und Anleger, dass ginge endlos so weiter.

Nicht ist ewig, auch die Phase der extremen Niedrigzinsen wird in der Zukunft abrupt enden und sich wieder drehen. Vertrauen Sie nicht auf die Allmacht der Notenbanken und der Politiker.

321goldundsilbershop.de: Welche Sicherheit sehen Sie gegen Schocks an den internationalen Finanzmärkten?

Friedrich Lange: Es gibt keine absolute Sicherheit für uns Anleger. Wir leben in einer Welt aus den Fugen. Die vorherrschende Sorglosigkeit wird durch Turbulenzen erschüttert werden.

Wehren Sie sich durch eine geschickte Anlagestrategie!

Der Staat wird dort zulangen, wo es für ihn lohnt und wo er sich viel holen kann. Das betrifft in erster Linie die Sparkonten.

Ende 2013 besaßen die Deutschen Bargeld, Sichteinlagen und Festverzinsliche für rund 2,4 Bio. Euro, aber nur Aktien im Wert von etwa 300 Mrd. Euro. Das sehe ich als eklatante Schieflage.

Diversifizieren Sie geschickt und schützen Sie sich durch eine relative Sicherheit! Aktien, Immobilien sowie Gold und Silber halte ich für sicherer. Das sind kleinere Märkte. Hier sind zudem die wirklich Reichen investiert. Denen tritt der Staat nicht so schnell auf die Füße. Und anonym gekaufte Edelmetalle sind zudem nicht nach verfolgbar.

321goldundsilbershop.de: Wie lange wird sich der US-Dollar als globale Leitwährung noch halten können?

Friedrich Lange: Der US-Währung wurde von vielen Medien im Jahr 2012 abgeschrieben. Das hielt ich für zu früh. Salopp formuliert: Totgesagte leben länger.

Der US-Dollar ist dieses Jahr bei rund 1,40 zum Euro an die Obergrenze gestoßen und hat seitdem auf rund 1,25 korrigiert.

Die US-Währung sehe ich – nach einer technischen Reaktion – zum Euro weiter anziehen.  Widerstand durch die US-Notenbank und die US-Politik erwarte ich allerdings erst unterhalb von 1,20 und erst recht ab 1,15.

Denn rund 40% der Gewinne der fünfhundert größten Unternehmen – repräsentiert in S&P 500-Aktienindex – geraten dann erheblich unter Druck. Spätestens dann wird sich die US-Notenbank aktiv einschalten und versuchen, gegenzusteuern.

Spekulieren Sie kurzfristig jetzt nicht gegen den US-Dollar!

Diese Währung neigte jahrelang zur Schwäche und Emerging Markets haben sich daher im US-Dollar verschuldet. Hier spitzt sich die Lage zu: Die Rohstoffeinkünfte sinken, der Dollarwert steigt: Da werden sich künftig Dramen und Pleiten abspielen.

Mittel- und langfristig werden die USA und damit ihre Währung scheitern! Ursache wird die „Überdehnung“ sein. Auch das römische Imperium ist nicht militärisch, sondern an seinen Finanzen gescheitert.

321goldundsilbershop.de: Wie wird China seine gigantischen Währungsreserven in Zukunft einsetzen?

Friedrich Lange: China hat im ersten Halbjahr 2014 mit seinen Devisenreserven im Werte von über 4000 Mrd. US$ eine neue Rekordmarke überschritten. Der US-Dollar ist auch ein langfristiges Risiko, dem die Regierung in Peking entgegensteuert. Zu diesem Zweck werden mit Handelspartnern Gespräche geführt, um die Abhängigkeit vom US-Dollar als Hauptzahlungsmittel zu verringern.

Dazu zählt auch die Aufstockung der staatlichen Goldreserven. Diese gelten als Staatsgeheimnis.  Vor etwa fünf Jahren hat die chinesische Regierung die offiziellen Goldbestände mit 1.040 Tonnen angegeben und damit die Finanzmärkte überrascht. Diese hatten mit einer solchen Menge nicht gerechnet.

Seitdem hat China allerdings weiterhin intensiv und diskret Gold gekauft. Die niedrigen Preise haben dies begünstigt. Auch China will preiswert kaufen und geht geschickt vor. Das Gold – und damit das Zeichen von Reichtum – fließt zunehmend vom Westen in den Fernen Osten, wie früher einmal in den Westen.

Ich vermute heute einen Goldbestand Chinas zwischen 4.000 und 7.000 Tonnen, und zwar eher am oberen Ende der Schätzung.

Vor etlichen Jahren war das erklärte Ziel Pekings, die Goldbestände der USA von leicht über 8.000 Tonnen zu übertreffen. Spätestens, wenn dieses Ziel erreicht ist und der große Rivale auch hier übertroffen wurde, wird China diese weitere Trumpfkarte aufdecken und einen Schock auf einen höheren Goldpreis hin auslösen.

Folgen Sie somit der Spur des Geldes und des Goldes: Sachwerte, Immobilien, werthaltige Aktien, Gold und Silber sichern Sie ab!

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei Herrn Lange bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten. Folgende Angebote können Sie als unsere treuen Leserinnen und Leser wahrnehmen:

Wer über eine Testphase von 30 Tagen das Oxford Club-Communiqué oder sogar über sechs Wochen die OC Eildepesche kennenlernen möchte, kann dafür die angefügten Links nutzen. Das Angebot ist in der Schnupperphase kostenlos. Gratisgeschenk ist für jeden Anforderer dieser Dienste die oben erwähnte „Todes-Liste der 62 Edelmetall-Minenaktien“ über acht Seiten! 

für das OXFORD CLUB-Communiqué

für die OC Eildepesche

ausschließlich die „Todesliste der 62 Minenaktien“ ohne Schnupper-Abo zum direkten Download für 19,20 EUR

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Exklusiv: Interview mit Friedrich Lange

17. November 2014 Klaus Riotte

Liebe Leserinnen und Leser, heute drucken wir exklusiv ein Interview mit Friedrich Lange, Chef-Analyst des OXFORD-CLUB-Communiqué und der OXFORD-CLUB-Eildepeche. Außerdem hat Herr Lange 2012 das Enthüllungsbuch “Zeitbombe Papierwährung” verfasst.

Friedrich Lange war so nett, uns 15 Fragen zu beantworten. Da die Antworten recht umfangreich ausgefallen sind, werden wir das Interview in zwei Teilen veröffentlichen. Die ersten sieben Fragen und Antworten können Sie heute exklusiv hier nachlesen. Die restlichen 8 Fragen und Antworten veröffentlichen wir am kommenden Mittwoch.

Wir haben es dank Friedrich Lange geschafft, für alle unsere Leserinnen und Leser ein kostenloses 4-Wochen-Abo bei dem renommierten Investor-Verlag zu bekommen. Nähere Informationen und die erforderlichen Links finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Interview mit Friedrich Lange – Teil 1

321goldundsilbershop.de: Sollte man heute überhaupt in Gold anlegen?

Friedrich Lange: Ja! Gold, und den „kleinen Bruder“ Silber, halte ich für eine wichtige Versicherung gegen Störungen auf den internationalen Finanzmärkten. Diese werden massiv zurückkehren. Dagegen wird sich die vorherige Krise 2007/2008 – immerhin die zweitgrößte seit den 1930er Jahren – wie ein Picknick ausnehmen.

Eine solche Sorglosigkeit an den Anleihe- und Aktienbörsen wie seit etwa zwei Jahren habe ich selten erlebt. Wir leben in keiner „heilen Welt“. Ganz im Gegenteil: Mit dem kürzlich verstorbenen, exzellenten Auslandsexperten Peter Scholl-Latour teile ich die Auffassung, dass wir uns in einer „Welt aus den Fugen“ befinden.

Selbst die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die „Zentralbank der Notenbanken“, warnte in ihrem Jahresbericht im Juni 2014, dass die Risiken im globalen Finanzsystem stark zugenommen haben und die Folgen der letzten Finanzkrise nicht verarbeitet wurden.

Jetzt ist daher die Zeit, Gold und Silber in physischer Form aufzustocken.

321goldundsilbershop.de: Wie hoch sollte der Goldanteil sein?

Friedrich Lange: Das hängt natürlich von den einzelnen Anlegern ab. Verbindlich kann da kein Prozentsatz genannt werden.

Ganz pauschal halte ich rund 10% des Vermögens für einen konservativen Anleger in physischem Gold für geeignet. Je nach Sicherheitsbedürfnis können es auch 20% sein.

321goldundsilbershop.de: Sie raten also zu Investments in physischem Gold und Silber. Was halten Sie in diesem Zusammenhang von den sogenannten Tafelgeschäften?

Friedrich Lange: Tafelgeschäfte sind für mich der einzig vernünftige Weg, heute in physisches Gold und Silber investieren.

Gold und Silber sollten Sie auf jeden Fall ausschließlich gegen Bargeld als sogenanntes Tafelgeschäft oder Bargeschäft durchführen. Denn bei allen anderen Arten des Kaufes geben Sie ansonsten Ihre Identität als Käufer preis.

Auch bei einer Zahlung per Kreditkarte oder Scheck werden Ihre Daten registriert und sind damit nachvollziehbar. Für den Staat sind Sie dann ein offenes Buch. Der Staat muss nicht alles über Sie wissen.

Deshalb lautet mein dringender Rat: Kaufen Sie Ihr Gold und Silber auf jeden Fall anonym, also gegen Bargeld (Tafelgeschäft) bei einem seriösen Edelmetallhändler. Anonym bleiben Sie bei einem Betrag (je Person) von bis zu 14.999,99 Euro. Denn ab 15.000 Euro ist der Händler verpflichtet, Ihre Identität aufgrund des Geldwäschegesetzes festzustellen und die Transaktion aufzuzeichnen.

Jeder kann während der Geschäftszeiten Gold und Silber erwerben, genauso so einfach, wie Brötchen beim Bäcker gekauft werden. Sie betreten das Geschäft und teilen mit, welche Summe Sie in welche Werte investieren wollen.

Beim Edelmetallhändler können Sie die entsprechende Gold-/Silbermenge bzw. das gewünschte Anlageprodukt kaufen.

Ob der Edelmetallhändler Ihres Vertrauens auch Tafelgeschäfte anbietet, können Sie seiner Web-Seite entnehmen oder ggf. zuvor telefonisch klären.

Ist die gewünschte Menge nicht vorrätig, kann sie in der Regel bestellt und zu einem vorher vereinbarten Termin abgeholt werden. Dann bleibt Ihre Anonymität gleichfalls gewahrt. Sie erhalten dann eine Nummer oder Ähnliches, mit der Sie dann die Ware abholen können.

Nochmals: Kaufen Sie Gold und Silber auf jeden Fall ausschließlich anonym (Tafelgeschäft), um Ihre Persönlichkeitssphäre zu schützen.

321goldundsilbershop.de: Wie sollten Anleger anschließend das Gold und Silber aufbewahren?

Friedrich Lange: Das werde ich oft von OXFORD CLUB-Lesern gefragt. Ich empfehle: Lagern Sie das Gold und Silber selbst bei sich zu Hause. Alternativ kommt ein Tresorfach bei Ihrer Bank oder Sparkasse in Betracht. Wichtig ist, dass Sie gegebenenfalls rasch daran kommen können.

Wichtig: Reden Sie nicht darüber. Ein Geheimnis, dass mehrere Personen kennen, ist keines mehr.

321goldundsilbershop.de: Momentan notiert der Goldpreis unter 1.200 US$ je Unze und lag kürzlich sogar bei knapp 1.140 US$. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Gold zu kaufen? Oder sollten die Anleger doch noch warten?  

Friedrich Lange: Der Goldpreis hat erheblich korrigiert und hat sich zuletzt von unter 1.140 US$/Unze wieder auf über 1.180 US$ erholen können. Sein Hoch lag 2011 bei rund 1.920 US$ je Unze.

Der Silberpreis schlägt stets noch volatiler nach beiden Seiten aus. Er war bei knapp 50 US$ je Unze im Hoch und jüngst bei rund 15 US$.

Zudem notieren diese beiden Edelmetalle im US-Dollar. Dieser zieht tendenziell an, was höhere Euro-Preise bewirkt. Um die rund 1.150 US$ je Unze Gold sehe ich Kaufchancen. Der Goldpreis könnte auch kurzfristig durchaus knapp unter 1.100 US$ sinken.

Das Aufstocken von physischem Gold und Silber sollte sich jetzt für Anleger mit einem Zeithorizont von zwei, drei Jahren auszahlen.

Wichtig: Bewahren Sie beim Kauf die Quittung auf! Denn nach einem Jahr ist Ihr Gold- oder Silberkauf frei von der Spekulationssteuer, d.h. Ihre Gewinne sind steuerfrei. Und Gold unterliegt nicht der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer).

321goldundsilbershop.de: Sollten sich Anleger später einmal vom Gold trennen oder ist Gold der Wert fürs Leben? Wo sehen Sie die Alternative?

Friedrich Lange: Alles im Leben von uns Menschen hat seine Zeit. Da werde ich geradezu philosophisch.

Ich bin kein Gold-Bug, also kein „Gold-Käfer“, wie die Gold-Anhänger tituliert werden.

Gold ist für mich ein Investment auf Zeit, wie jede andere Anlage auch. Wie sagte John Maynard Keynes so treffend: „In in the long run, we´re all dead!“ (Auf lange Sicht sind wir alle tot.).

Für mich gibt es keine Investments für die Ewigkeit.

321goldundsilbershop.de: Wann sollten Anleger dann ihr Gold verkaufen? Wann sehen Sie dafür den richtigen Zeitpunkt?

Friedrich Lange: Den Kauf von Gold habe ich in den Jahren von 1999 bis 2001 und nochmals ab Herbst 2008 empfohlen und Teilgewinnmitnahmen besonders in den Jahren 2011 und 2012.

Ich werde zum Verkauf aller Positionen von Gold, Silber und Edelmetallaktien raten, sobald wir eine Übertreibungsphase erleben.

Mit einem sogenannten parabolischen Anstieg schließt jede Hausse-Phase ab. Erfahrungsgemäß werden in den letzten 20% eines Zyklus 80% der Gewinne erzielt. Dann trennen wir uns auch von allen Goldinvestments. Diese Phase liegt noch vor uns.

Teil 2 folgt am Mittwoch. Wir können Ihnen aber schon vorab verraten, dass es bei dem zweiten Teil um die Themen Gold- und Silberaktien, Lebensversicherungen, Niedrigzinspolitik, Finanzmärkte, US-Dollar und China geht. Außerdem haben wir dem Experten Kursziele für Gold und Silber entlockt, über die Sie, liebe Leserinnen und Leser, genau so staunen werden wie wir.

Folgende Angebote können Sie als unsere treuen Leserinnen und Leser wahrnehmen:

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für das OXFORD CLUB-Communiqué

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Strafzinsen, Zynismus und Tafelgeschäfte

7. November 2014 Klaus Riotte

Sie lesen richtig, liebe Leserinnen und Leser. Zum Thema Strafzinsen hat Asoka Wöhrmann, Chefanleger der Deutschen Bank, bei den Kollegen der Welt am Sonntag einige interessante Dinge zum Besten gegeben. Da das Thema schon seit geraumer Zeit durch die Medienlandschaft geistert (auch wir haben mehrmals berichtet), werden wir heute mal zusammenfassen, was aktuell Stand der Dinge ist.

Wörtlich klingt das bei dem obersten Vermögensverwalter des größten deutschen Geldhauses so:

Einige wenige Banken berechnen ihren Kunden jetzt schon negative Zinsen. Das dürfte angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank bald keine Seltenheit mehr sein.

Zitatende.

Nach Aussage des Chefanlagestrategen der Deutschen Asset & Wealth Management werden Strafzinsen auf Konten und Sparbücher bald völlig normal sein. Dies soll sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden betreffen. Wöhrmann verspricht sich davon einen pädagogischen Effekt.

Wir zitieren nochmal:

Dann wird hoffentlich vielen klar, dass es sich nicht lohnt, immer mehr Geld auf Sparkonten herumliegen zu lassen. Statt sich arm zu sparen, müssen wir Deutschen wieder mehr konsumieren und gleichzeitig vernünftig investieren. Das belebt die Wirtschaft – die eigene und die Wirtschaft in Europa. Sollten die Deutschen dagegen weiterhin so viel sparen, droht ein Deflationsszenario mit sinkenden Löhnen und dauerhaft negativen Zinsen.

Zitatende.

Lieber Herr Wöhrmann, für uns haben solche Aussagen aus dem Elfenbeinturm heraus nichts mit Pädagogik zu tun. Wir nennen so was einfach nur zynisch.

Dass wir uns auf Konten und Sparbüchern zu Tode sparen, ist unbestritten. Dass diese Entwicklung auch mittel- bis langfristig auf die Lebensversicherer zukommt, steht ebenfalls außer Frage. Die werden ja sogar per Gesetz gezwungen, den größten Anteil ihrer Gelder in unrentable Anleihen zu stecken.

Was uns bei dieser Diskussion aber immer wieder zu kurz kommt, ist die Phantasielosigkeit der Banken.

Es gab in diesem Land Zeiten, da sind die Kleinsparer und Kleinanleger von den Geldinstituten mit Prämien und Belohnungen umgarnt worden. Da hat sich eine ganze Branche Mühe gegeben, auch den sogenannten “kleinen Mann” mit attraktiven Spar- und Anlageprodukten zu versorgen. Alle sind sich einig, dass die Haupttriebfeder in der Welt der Finanzdienstleister mittlerweile Gier heißt. Wir haben uns damit abgefunden, dass die Höhe der Boni vor der Zufriedenheit des Kunden steht. Und wenn wirklich mal was daneben geht, schreit man eben so laut wie möglich systemrelevant, und schon kommt die Politik angelaufen und veranstaltet Krisensitzungen. Leider entspringen diese Dinge nicht der Phantasie des Autors. Sie sind seit 2008 Wahrheit geworden.

Als erstes deutsches Geldinsitut hat die Skatbank vor einigen Tagen verkündet, dass in Zukunft auf alle Guthaben ab 500.000 Euro Strafzinsen erhoben werden. In einer ersten Stellungnahme wurde noch von Guthaben ab 2 Millionen Euro gesprochen. Als Tochter der VR-Bank Altenburger Land ist dieses Institut eher regional angesiedelt. Allerdings ist sie gleichzeitig auch als Direktbank (mit entsprechendem Werbeaufwand) in ganz Deutschland zugänglich.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie werden jetzt denken, 2 Millionen, was regt der sich so auf? Das Problem liegt genau darin, dass hier eine Tür geöffnet wurde, durch die die meisten von uns (noch) nicht durch passen. Die genannte Summe ist nicht in Stein gemeißelt. In solchen Dingen ist die Finanzwelt sogar mit sehr viel Phantasie und Kreativität ausgestattet.

Sehr interessant ist auch der Blick über unsere Landesgrenzen hinaus. Als erstes Land in der Eurozone hat Spanien eine landesweite Sparersteuer rückwirkend (!) zum 1. Januar 2014 eingeführt. Davon sind alle Bankeinlagen betroffen.

Wenn jemand der Meinung ist, dass es sich bei den Beispielen um Einzelfälle handelt: bitte melden!

Die (zugegeben von uns legitimierten) Politiker haben dafür gesorgt, dass Banken sich weltweit Geld zum Nulltarif besorgen können. Da ist man dann eben auf Kundengelder nicht mehr angewiesen.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, dem entgegen zu steuern?

Sie sollten überlegen, einen Teil Ihres Vermögens in physisches Gold und Silber zu investieren. Gold ist seit 5000 Jahren ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel. Man muss kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass das auch die nächsten 5000 Jahre Bestand haben wird. Derzeit erlaubt der Gesetzgeber noch Tafelgeschäfte bis 15.000 Euro. Sie sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen. Sie sind herzlich eingeladen, sich bei uns oder in einer unseren Filialen in Ihrer Nähe zu informieren. Wir haben auch in unserem Online-Shop alles Wissenswerte für Sie zusammen gestellt. Dort können Sie auch online bequem von zu Hause aus einkaufen.

Zögern Sie nicht, uns zu fragen. Wir bemühen uns, alle Ihre Fragen zu beantworten, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

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Vorort für Sie …

24. Oktober 2014 Klaus Riotte

… im wahrsten Sinne des Wortes, liebe Leserinnen und Leser! Am 23. Oktober 2014 haben wir für Sie um 19 Uhr eine hochinteressante Veranstaltung besucht, von der wir Ihnen unbedingt in diesem Sonder-Blog-Beitrag berichten müssen.

Als Veranstalter fungierte die VORORT Steuerberatungsgesellschaft mbH. Thematisch gehörte der Abend den beiden Erfolgsautoren Matthias Weik und Marc Friedrich, die mit Ihrem Bestseller “Der Crash ist die Lösung” derzeit in allen Sachbuch-Charts vertreten sind.

Bei der VORORT Steuerberatung ist der Name Programm: innovativ denken, vorausschauend handeln und immer dort, wo die Mandanten sie brauchen. Die Veranstaltung, die jedes Jahr einmal in der Form stattfindet, war auch in diesem Jahr laut Aussage des Veranstalters mit 260 Personen gut besucht. Neben kostenfreiem Essen und Trinken gab es einen launigen Vortrag des mittlerweile bundesweit bekannten Autoren-Duos Matthias Weik und Marc Friedrich.

Wie auch in ihrem derzeit aktuellen Bestseller nahmen die beiden Protagonisten kein Blatt vor den Mund. Kapitalismuskritik vom Feinsten, launig vorgetragen und locker präsentiert: Politiker, Banker, EU, USA, die Liste derer, die ihr Fett weg bekamen, ließe sich beliebig lang fortführen.

Im letzten Drittel der Präsentation wurde recht schlüssig aufgezeigt, dass der Crash unausweichlich ist und was jeder Einzelne für sich tun kann, um an diesem Tag gut gewappnet zu sein.

Wir wollen inhaltlich nicht zu sehr ins Detail gehen und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, lieber einen guten Rat mit ins Wochenende geben: Buch besorgen und dann einfach alles nachlesen.

Es lohnt sich!

Zu guter Letzt noch was in eigener Sache

Über Sachbücher kann man im Allgemeinen trefflich streiten. Eine Stelle, liebe Leserinnen und Leser, wollen wir Ihnen aber nicht vorenthalten. Es steht auf Seite 260 in einer Tabelle geschrieben und handelt von der Währungsreform in Deutschland 1948.

Während Aktien, Öffentliche Anleihen, Pfandbriefe, Industrieanleihen, Lebensversicherungen und Bargeld bei dem Sprung von der Reichsmark zur Deutschen Mark zwischen 81,13 und 93,50 Prozent an Wert verloren, geschah beim Gold …

NICHTS!

Ein Kilogramm des wertvollen Edelmetalls kostete am 20 Juni 1948 3.600,00 Reichsmark und am 21. Juni 1948 3.600,00 Deutsche Mark.

In dem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie ja, was zu tun ist. Sie finden uns, wie gewohnt, in Schweinfurt oder im Internet oder in einer unserer Filialen.

Eine schöne, ertrag- und erfolgreiche Arbeitswoche bis zum nächsten Blog.

 

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Des Deutschen liebstes Kind …

23. Oktober 2014 Klaus Riotte

… ist nicht das Auto, nicht der Hund, und bald auch nicht mehr die Lebensversicherung, liebe Leserinnen und Leser. Wenn es nach den Trendforschern geht, wird diese Rolle in Zukunft das wertvolle Edelmetall Gold einnehmen. Warum das so ist, lesen Sie hier bei uns.

Über Trends ist schon immer gestritten worden. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Daher wollen wir diese Diskussion auch nicht irgendwelchen Umfragen überlassen. Wir halten uns lieber an die Fakten. Und die sehen leider für die Lebensversicherung nicht rosig aus (wir berichteten in der Vergangenheit regelmäßig darüber).

Millionen unserer Landsleute haben sich für die kapital-bildende Lebensversicherung als Absicherung des wohlverdienten Ruhestandes entschieden. Es gab Zeiten, in denen das eine sehr vernünftige Entscheidung war.

Leider sind diese Zeiten schon lange vorbei. Heute ärgern sich die meisten Lebens-Versicherungs-Kunden spätestens dann, wenn es an die Auszahlung des Angesparten geht. Für reichlich Ärger sorgt die von den Versicherern in Aussicht gestellte Überschussbeteiligung. Irreführend sind auch die garantierten Zinsversprechen. Bis zu 25 Prozent der Beiträge werden als Kosten von den Gesellschaften einbehalten.

Die TV-Kollegen vom ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus haben in der letzten Sendung einen interessanten Beitrag zu diesem Thema gesendet. Falls Sie die Sendung verpasst haben, kein Problem:

Hier geht es zum Video

Ein kurzer Blick in die Geschichte …

… dabei reisen wir nach Rom, Frankreich und London.

Die Anfänge dessen, was wir heute als Lebensversicherung bezeichnen, liegen im antiken Rom. Dort gründeten sich die ersten “Beerdigungsvereine”, die die Bestattungskosten ihrer Mitglieder übernahmen und die Hinterbliebenen finanziell unterstützten.

Im 17. Jahrhundert übernahmen die Franzosen dieses Modell und nannten es “Tontinen”.

Kaufleute, Schiffseigner und “Underwriter” trafen sich im Londoner Lloyd´s Coffee House und sagten auf das Leben von Menschen bestimmte Leistungen zu. Zu der Zeit war es in England durchaus üblich, Wetten auf das Leben von Menschen abzuschließen. Da dieser Zeitvertreib der Regierung ein Dorn im Auge war, durften Lebensversicherungsverträge nur dann abgeschlossen werden, wenn die Nutznießer ein wirtschaftliches Interesse an dem Überleben des Versicherten nachweisen konnten.

Lange ist es her … allerdings wurde aus Lloyd´s Coffee House später die heute noch bestehende Versicherungsbörse Lloyd´s of London. Aber nun wieder zurück ins Hier und Jetzt.

Am 4. Juli 2014 haben wir berichtet, dass die Koalitionsfraktion im Deutschen Bundestag der umstrittenen Reform des Lebensversicherungsrechts zugestimmt haben. Die Opposition hat dem Vorhaben ihre Zustimmung, ebenfalls geschlossen, verweigert. Die Reform soll bereits im Juli in Kraft treten und wird insbesondere für Altkunden einige unangenehme Auswirkungen haben. Das Gesetz muss am kommenden Freitag im Bundesrat beschlossen werden. Insider gehen davon aus, dass das geschehen wird. Danach werden Altkunden eine geringere Ausschüttung bekommen. Ab Juli werden die Kunden nur noch an den Buchgewinnen aus Anleihen (das sind die sogenannten Bewertungsreserven der Gesellschaften) beteiligt. Bisher bekamen sie grundsätzlich die Hälfte der aufgelaufenen Bewertungsreserven. Die andere Hälfte verblieb bei den Versicherungsgesellschaften. Für den Fall, dass die Garantieleistungen für die anderen Versicherten gefährdet sind, werden die Kundenbeteiligungen ausfallen. Das gilt in dem Fall auch für die Ausschüttungen an die Aktionäre.

Bei Neuverträgen ab 2015 verringert sich der Garantiezins von derzeit 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent. Dafür wird die Beteiligung der Versicherten an den Risikoüberschüssen von 75 auf 90 Prozent erhöht. Außerdem beinhaltet das Gesetzt ein besseres Risikomanagement und eine strengere Aufsichtspflicht.

Mit dem Gesetz, das die Bundesregierung im Eiltempo durch das Parlament gebracht hat, soll die Branche in Zeiten niedriger Zinsen stabilisiert werden. Die hinzugezogenen Experten waren unterschiedlicher Meinung. Während einige mehr Zeit für die Ausarbeitung und Beratung forderten, ging es den anderen nicht schnell genug.

Fakt ist, dass die Kunden von Lebensversicherungen nicht besser gestellt werden. Vielleicht sollte diese Personengruppe mal über Gold und Silber nachdenken.

Die wertvollen Edelmetalle haben sich in der Vergangenheit als stabil, krisensicher und (bei langfristiger Betrachtung) durchaus renditestark erwiesen. Wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch einfach mal bei uns in Schweinfurt und in einer unserer Filialen vorbei. Wir würden Ihnen bei einer Tasse Kaffee gerne mehr über diesen spannenden Markt berichten. Dort können wir Ihnen auch erklären, wie es im Rahmen eines Tafelgeschäfts möglich ist, völlig anonym Gold und Silber zu kaufen. Natürlich können Sie sich auch schon mal vorab in unserem Online-Shop informieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

In dem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, ein angenehmes Wochenende und eine erfolg- und ertragreiche nächste Woche.

 

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Reich müßte man sein …

20. Oktober 2014 Klaus Riotte

Liebe Leserinnen und Leser, heute kümmern wir uns aus gegebenem Anlass mal um die Reichen und Super-Reichen. Und ob Sie es glauben oder nicht, auch diese Leute haben ganz triviale Probleme. Welche das sind und wie Fed (Bundesbank der USA) und EZB (Europäische Zentralbank) selbstlos helfen, lesen Sie, wie immer, hier bei uns.

Aufgrund anhaltender Börsenturbulenzen haben letzte Woche die 400 reichsten Anleger der Welt etwas mehr als 26 Milliarden Dollar verloren. Aber keine Panik, liebe Leserinnen und Leser, Uncle Sam weiß, was er an den Leuten hat. James Bullard, Chef der Fed St. Louis, hat vorgeschlagen, bei der Drosselung der Wertpapierkäufe durch sein Institut eine Pause einzulegen.

Noch deutlicher wurde Andreas Paciorek, Analyst bei CMC Markets.

Zitat:

Dass heute auch der Chefvolkswirt der Bank of England davon sprach, dass die Zinsen in Großbritannien länger als erwartet niedrig bleiben könnten, deutet darauf hin, dass auch die internationalen Geldpolitiker die Marktturbulenzen beobachten und nun koordiniert verbal eingreifen.

Zitatende.

Nach Meldungen des US-Senders Bloomberg TV will auch die EZB nicht untätig bleiben. Das umstrittene Ankaufprogramm für Kreditverbriefungen (ABS) soll bereits in den kommenden Tagen gestartet werden. Wir haben die letzten Wochen immer wieder über dieses Programm berichtet. Nach unserer bescheidenen Meinung ist das nicht anderes, als mit Steuergeldern Finanz-Schrott aufzukaufen. Und bis heute konnte uns noch niemand schlüssig erklären, was das volkswirtschaftlich bringen soll. Es ist offensichtlich, dass mit diesem sogenannten Programm heimlich, still und leise, die ein oder andere Bank gerettet werden soll.

Müssen wir uns darüber aufregen?

Ja, das müssen wir nicht nur, das ist sogar unsere Pflicht. Diese unnötige Geldhin- und -herschieberei wird schließlich ausnahmslos mit Steuermitteln bewerkstelligt. Wir haben mittlerweile in Deutschland enorme Probleme, die die aktuelle Bundesregierung angehen wollte. Investitionen in Infrastruktur und Bildung, Ausbau der Kita-Plätze, um die Arbeitsmarktsituation für Familien zu verbessern, und und und. Die Liste ließe sich noch beliebig lange fortführen.

Der einzige Wirtschaftsfachmann, der sich vehement wehrt, ist Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Er hat die Aktion scharf kritisiert, weil sich abzeichnet, dass die EZB die faulen Kredite zu überhöhten Preisen kaufen wird. Die Preise werden von den Großbanken und dem Finanzinvestor BlackRock bestimmt.

Chris Weston von IG Markets geht davon aus, dass sich die Kurse durch diese Aktion, wenn überhaupt, nur vorübergehend stabilisieren. Nach seiner Meinung sollen die Reichen und Super-Reichen wohl eine kleine Atempause und somit die Chance erhalten, ihre immensen Vermögen zu verlagern.

Zitat:

Wir brauchen eine längere Periode mit starken Konjunkturdaten aus den USA und vor allem aus Europa, damit sich die Märkte beruhigen.

Zitatende.

Jetzt fragen Sie sich wahrscheinlich, warum wir uns so aufregen?

Ganz einfach: der kleine Sparer wird von diesen Aktionen überhaupt nicht profitieren. Wir alle verlieren durch diese, nennen wir es ruhig mal manipulative, Zinspolitik Milliarden. Wir möchten in dem Zusammenhang noch auf die Maßnahme der Credit Suisse im letzten Jahr erinnern. Dort hat man beschlossen (wir berichteten), nur noch Vermögen ab einer Milliarde Euro aufwärts zu verwalten. Leider war die Credit Suisse keine Ausnahme. Viele Banken haben Kunden mit weniger Einlage aufgefordert, ihr Geld woanders zu deponieren.

Wir haben eine einfache Lösung für Sie:

Kommen Sie zu uns nach Schweinfurt oder in eine unserer Filialen (oder auch online bei www.321goldundsilbershop.de). Wir nehmen uns Zeit und beraten Sie gerne, wie Sie Ihr Geld wertneutral, konservativ und stabil in Gold und Silber anlegen können. Bei der Gelegenheit können Sie sich auch über den Ablauf und die Vorzüge eines Tafelgeschäfts mit Gold und Silber informieren.

Wenn wir uns alle solidarisch verhalten und unsererseits den Banken die Freundschaft aufkündigen, sind wir mal gespannt, wo die Banken dann stehen und was sie wohl tun werden. Wahrscheinlich werden Sie dann erst merken, dass auch Anleger im kleinen und mittleren Segment das Recht haben, als Kunden respektiert und entsprechend behandelt zu werden.

 

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Unternehmen drohen Strafzinsen

10. Oktober 2014 Klaus Riotte

Nach übereinstimmenden Pressemitteilungen haben mehrere Banken damit begonnen, von Unternehmen Strafzinsen zu verlangen, wenn sie zu viel Geld auf dem Konto liegen haben. Unsere Meinung: eine völlig falsche Entwicklung. Warum das so ist, liebe Leserinnen und Leser, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

Als hätten die Unternehmen unter der Niedrigzinspolitik der EZB (wir berichteten mehrmals) nicht schon genug zu leiden, bekommen Sie von ihrer Hausbank nun die nächste Keule verpasst: Negativzinsen auf zu hohe kurzfristige Einlagen. Die beiden DAX-Konzerne Lufthansa und Eon haben unabhängig voneinander mitgeteilt, dass ihnen dieses Szenario von Banken bereits angekündigt (oder soll man besser sagen, angedroht) wurde.

Im Umkehrschluss bedeutet das eine Bestrafung für die Firmen, die gut und solide wirtschaften und sich ein Liquiditäts-Polster geschaffen haben.  Dass es Unternehmen gibt, die auf eine hohe Liquidität angewiesen sind, zeigt das Beispiel Lufthansa.

Alle großen Airlines brauchen hohe Geldbeträge, um Streiks oder Einbrüche bei Flugbuchungen zeitnah auszugleichen. Außerdem ist gerade die Lufthansa als weltweit tätige Fluglinie besonders abhängig von geopolitischen Ereignissen und Krisen, von denen es derzeit jede Menge gibt.

Ein Sprecher des Stromriesen Eon teilte mit, dies sei seinem Unternehmen schon öfter angedroht worden.

Zitat

Bisher haben wir diese (Strafzinsen, Anmerkung der Redaktion) vermeiden können, indem wir andere Banken gewählt, die Laufzeiten verlängert haben oder auf alternative Geldanlagen ausgewichen sind.

Zitatende

Die Baumarktkette Hornbach hat mitgeteilt, dass sie schon in der Vergangenheit solche Zahlungen leisten musste.

Hauptschuld trägt nach Meinung der Konzerne die EZB mit ihrer Niedrigzinspolitik. Mit Anlagen können Banken derzeit kaum noch Gewinne erzielen. Mit den Strafzinsen soll verhindert werden, dass Unternehmen kurzfristig hohe Beträge bei ihnen parken.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, wie lange es dauern wird, bis dieses Problem auch bei den mittelständischen und kleinen Firmen angekommen ist. Viele dieser Unternehmen firmieren als GmbH. Laut deutschem Recht macht sich ein GmbH-Geschäftsführer strafbar, wenn er Geld aus dem Unternehmen zieht und für nicht unternehmens-bezogene Zwecke (zum Beispiel für Spekulationsgeschäfte) verwendet.

Unser (nicht ganz ernst gemeinter) Rat für die betroffenen Firmen: Tresor kaufen, Geld rein und die Löhne und Gehälter werden wieder in der Tüte gezahlt.

Seit Monaten weisen wir immer wieder darauf hin, dass wir von Staat und Politik immer mehr reguliert und kontrolliert werden. Und unsere heutige Empfehlung liest sich auch nicht anders, als die vorherigen.

Wenn Sie ihr Geld stabil und geschützt anlegen wollen, sollte eine Ihrer ersten Optionen der Kauf von Gold und Silber sein. Kommen Sie in unsere Hauptstelle nach Schweinfurt oder in eine unserer Filialen. Wir beraten Sie unabhängig und kompetent. Das kann im Rahmen eines Tafelgeschäfts gerne auch anonym erfolgen. Sie können sich auch in unserem Online-Shop unter www.321goldundsilbershop.de informieren. Dort können Sie in Ruhe die Ware aussuchen und bestellen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erholsames Wochenende und eine ertragreiche nächste Woche.

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Herbsttagung von IWF und Weltbank

6. Oktober 2014 Klaus Riotte

Die am kommenden Mittwoch beginnende Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank sorgt schon im Vorfeld für reichlich Gesprächsstoff. Zeitgleich findet auch noch ein G20-Treffen statt. Über was so geredet wird, erfahren Sie bei uns, liebe Leserinnen und Leser.

Mir fällt gerade ein Spruch aus meiner Kindheit ein: Wer nix macht, macht auch keine Fehler. Wer immer wieder den gleichen Fehler macht, dem kann auch keine Medizin helfen. Manche Experten behaupten, die Finanzkrise von 2007/2008 sei ein Ausrutscher einer überoptimistischen Globalisierungseuphorie. Mag sein. Das eigentliche Problem liegt aber darin, dass seit dem lustig so weiter gemacht wurde.

Ein paar Fakten und Zahlen:

Weltweit aufgelaufene Schulden der Staaten und Privatwirtschaft Ende 2007: 107 Billionen Dollar. Das entsprach damals der globalen Wirtschaftsleistung mal zwei. Seither wurden die Politiker nicht müde, immer wieder von Schuldenabbau, strenger Finanzmarktregulierung und vom Sparen zu erzählen. Geschehen ist leider nichts. Aus den 107 Billionen Dollar Ende 2007 sind Ende 2013 150 Billionen Dollar geworden. Das entspricht dem zweieinhalbfachen Wert des globalen Sozialprodukts.

Somit haben die Spitzen der globalen Finanzpolitik und der Finanzmärkte, die sich ab Mittwoch in der US-Hauptstadt Washington D.C. treffen, genügend Gesprächsstoff. Bei dieser Gelegenheit kommen die Kolleginnen und Kollegen der G20 auch noch vorbei, da zeitgleich ein Treffen dieses Gremiums anberaumt wurde.

Schulden und kein Ende

Oberflächlich betrachtet kann der ein oder andere zu dem Schluss kommen, die aufgelaufenen Schulden seien global irrelevant. Es gibt schließlich immer zwei Seiten bei einer Medaille: die Schulden des einen sind das Vermögen des anderen. Der Saldo beträgt nach dieser Rechnung also Null. Leider haben Schulden aber noch andere, unangenehme, Nebenwirkungen:

Sie machen die Weltwirtschaft anfällig für die nächste große Krise.

Sie behindern massiv Wachstum.

Sie sind schon oft der Stoff gewesen, aus dem innerhalb von Gesellschaften oder Staaten Konflikte entstehen.

Der IWF will ab Mitte nächster Woche Zahlen präsentieren, die klar zeigen, dass Vermögen und Verbindlichkeiten global ungleichmäßig verteilt sind.

Wir wagen jetzt mal eine Prognose:

Wenn wir weiterhin fast Null-Werte bei Wachstum und Inflation haben, wird die Schieflage bei Schulden und Vermögen global immer größer werden. Das ist genau der Sprengstoff, aus dem die nächste globale Krise entstehen kann.

In diesem Sinne noch ein Vorschlag in eigener Sache:

Irgendjemand muss irgendwann diese Schulden zahlen. Wenn das nicht möglich ist, müssen eben die Bürgen oder Partner einspringen. Auf welcher Seite der Bilanz Deutschland innerhalb der Euro-Zone steht, wissen wir alle. Es wird dann Maßnahmen geben, die uns allen weh tun werden. Keine Steuererhöhungen oder keine neuen Abgaben …

… wie oft ist dieses Versprechen schon gebrochen worden?

Sie sollten anfangen, einen Teil Ihres Vermögens in Gold und Silber (auch physisch) anzulegen. Wenn Sie diesbezüglich Informationen brauchen, wir stehen Ihnen in unseren Filialen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Das gilt auch für Tafelgeschäfte (Gold und Silber anonym kaufen).

In dem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, eine angenehme und erfolgreiche Arbeitswoche.

 

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“Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.”

26. September 2014 Klaus Riotte

Sie sehen richtig, liebe Leserinnen und Leser, bei der Überschrift handelt es sich um ein Zitat, das lange Zeit Winston Churchill zugeschrieben wurde. Mittlerweile liegen neue Erkenntnisse vor, aber das soll hier nicht unser Thema sein. Nur soviel noch: Das Zitat stammt wohl aus dem deutschen Propagandaministerium. Heute zeigen wir Ihnen, mit welchen kreativen Mitteln die Politiker sich die nationale Wirtschaftsleistung schön rechnen. Danach widmen wir uns dem fast schon alltäglichen Thema Schulden-Krise. Auch da gibt es Neues zu berichten.

Die Mitarbeiter in den nationalen Statistikbehörden haben eine elementar wichtige Kontrollfunktion: Anhand ihrer Daten und Zahlen kann die Politik recht schnell erkennen, ob sie einen guten oder schlechten Job gemacht hat. Bisher war das so, auch wenn der Spiegel, den man den Politikern zuweilen vorhielt, kein fröhliches Gesicht zeigte.

Bisher?

Ja, liebe Leserinnen und Leser, bisher, denn seit Kurzem gelten neue Regeln für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das BIP ist einer der wichtigsten Indikatoren einer Volkswirtschaft und sollte deshalb recht sensibel angegangen werden. Wenn die Politiker bei der Berechnung Änderungen beschließen, sollten wir also alle recht wachsam sein. Die Bezeichnung für die Maßnahme sollte uns alle schon hellhörig machen: Revision des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010).

Neu ist ab September, dass Forschungs-, Entwicklungs- und Rüstungsausgaben als Investitionen gezählt werden. Damit stehen diese Ausgaben auf einer Stufe mit Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Warum hier keine Klassifizierung stattfindet, kann einem leider keiner erklären. Es kommt aber noch besser. In die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts fließen nun auch Aktivitäten aus der sogenannten Schattenwirtschaft mit ein. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Prostitution und Drogenhandel. Auch hier kann keiner erklären, was das im BIP zu suchen hat und wie hier gerechnet werden soll. Da es in der Schattenwirtschaft generell keine Kontrolle gibt, ist der Fantasie der Controller Tür und Tor geöffnet. Präziser werden die Berechnungen damit sicherlich nicht.

Die Folgen sind allerdings schon jetzt absehbar. Die Wirtschaftsleistung wird natürlich steigen. Die Statistikbehörde der EU, die Eurostat, hat ihre Wachstumsprognosen bereits auf 2 bis 3 Prozent hoch geschraubt.

Von besonderem Interesse sind natürlich auch die nationalen Schuldenquoten, die sich ja im Verhältnis zum BIP ermitteln lassen. Das lässt sich vorzüglich am Beispiel Italien demonstrieren. Lag die Schuldenquote bisher bei 132,6 Prozent, so ist sie nun, quasi über Nacht, auf 127,9 Prozent geschrumpft. Sieht man sich einmal die Wirtschaftshistorie genauer an, wird man schnell feststellen, dass optischen Verbesserungen in den Statistikwerten für die Politiker immer auch ein sehr großes Verführungspotential darstellen.

Wir prognostizieren mal, dass sich bei diesen Veränderungen der Druck, der jetzt notwendig wäre, um Reformen einzuleiten, zukünftig nicht gerade erhöhen wird. Wir werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch weiterhin zu diesem Thema auf dem Laufenden halten.

Zum Schluss noch ein amüsantes Zitat des ehemaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt: “Laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Schlucker je eine halbe Million.”. Besser können auch wir es nicht auf den Punkt bringen.

Neues von der Schulden-Krise

Diese Woche haben sich Gerüchte verdichtet, dass Italien am Rande einer Staatspleite steht. Vor kurzem hat sich der Internationale Währungsfonds (IWF) zu Wort gemeldet und einen Schuldenschnitt gefordert. Der aktuelle Schuldenstand der drittgrößten Volkswirtschaft in der EU liegt bei 2,12 Billionen Euro. Die Schulden steigen, die Wirtschaftsleistung sinkt, deutliche Zeichen einer Besserung sehen anders aus.

Bei der Schuldenquote haben die Italiener mittlerweile in der EU den zweitletzten Platz erobert. Noch schlechter steht nur Griechenland da. Im weltweiten Vergleich sieht es auch nicht besser aus: schlechter sind nur noch Japan und der Libanon. An Jamaica ist Italien mittlerweile vorbei gezogen. Aber glücklicherweise hat der EZB-Präsident Mario Draghi nicht vergessen, wo er her kommt. Von seiner expansiven Geldpolitik profitiert Italien mit am meisten. Lagen die Zinsen auf Staatsanleihen Ende 2011 noch bei über 7 Prozent, sind sie derzeit bei 10-Jahres-Anleihen bei recht moderaten 2,3 Prozent. Wie lange die EZB-Politik noch so weiter geht, kann niemand sicher prognostizieren. Die Nordländer in der Eurozone murren bereits. Dort führt die Politik des Gelddruckens schon zu ersten Vermögensblasen. Auch hier werden wir weiter für Sie, liebe Leserinnen und Leser, dran bleiben und uns melden, sobald es was Neues gibt.

Zu guter Letzt noch ein Tipp in eigener Sache: Wenn Sie sich über den Erwerb von Gold und Silber, auch als Tafelgeschäft, informieren wollen, sollten Sie nicht zögern, uns zu kontaktieren. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

 

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