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Europas Sparer blicken gespannt auf Zypern

21. März 2013 V. H.

Das Hin und Her über die Zukunft des Inselstaates Zypern und der Ersparnisse seiner Bewohner geht weiter. Das geplante Hilfspaket, das Zypern vor der Staatspleite bewahren soll, steht auf der Kippe, da sich die Abgeordneten gegen die umstrittene Zwangsabgabe entschieden haben. Wie sich die Pleite nun noch abwenden lässt, ist fraglich. Der Fall Zypern zeigt aber eines ganz deutlich. Aus einer schleichenden Inflation ist mittlerweile eine offene Enteignung der Sparer geworden.

SparschweinDie umstrittene Zwangsabgabe für die zyprischen Bürger war eine der Bedingungen für das Hilfspaket, mit dem andere europäische Staaten Zypern aus seiner finanziellen Misere befreien wollten. Noch am Wochenende war geplant, dass sich alle Kontoinhaber bei zyprischen Banken an der Abgabe zu beteiligen hätten. Erst nach massiven Protesten über mehrere Tage wurde dieser Plan fallen gelassen und Kleinsparer von der Regelung ausgenommen. Mit dem Nein des zyprischen Parlamentes ist die Zwangsabgabe jetzt zunächst einmal abgesagt.

Es steht viel auf dem Spiel

Nun beginnt das Bangen wieder von Neuem. Die Verhandlungen über die geplante Rettung des europäischen Kleinstaates müssen von vorne beginnen und dabei rennt den Verantwortlichen die Zeit davon. Die Staatspleite rückt immer näher und Experten gehen davon aus, dass Zypern spätestens im Mai das Geld ausgehen wird. Im schlimmsten Fall droht dem Staat der Ausstieg aus der Euro-Zone. Die Folgen für Zypern und Europa sind ungewiss.

Unmittelbare Folgen befürchten viele Großinvestoren wie beispielsweise die Deutsche Bank. Zyperns Staat, Unternehmen und Privathaushalte waren Ende September 2012 mit 7,6 Milliarden Euro bei deutschen Finanzinstituten verschuldet. Der Ausfall dieser Kredite könnte sich damit folgenschwer auf die heimische Wirtschaft auswirken.

Zwangsabgabe führt zu wütenden Reaktionen

Die Wut der Bürger Zyperns richtet sich vor allem gegen Deutschland, da die deutschen Politiker auf eine Beteiligung der Sparer bestanden hatten. Sie machten die Zwangsabgabe zu einer zwingenden Bedingung für das 10-Milliarden-Euro Rettungspaket. Seit Beginn der Finanzkrise wäre es das erste mal gewesen, dass Bankkunden an den Rettungskosten für ein Land direkt beteiligt gewesen wären. Wie sich nun zeigt, könnte diese Forderung aber auch zum Scheitern der Zypern-Rettung geführt haben.

Doch selbst bei einer erfolgreichen Zwangsabgabe wäre der Erfolg des europäischen Rettungsplans sehr ungewiss gewesen. Bislang haben die europäischen Rettungsmaßnahmen in anderen Ländern, wie beispielsweise Spanien, nur eine Verschlimmerung der Rezession bewirkt. Und auch für Zypern befürchteten Finanzexperten eine katastrophale Kapitalflucht, wenn die Zwangsabgabe erfolgt wäre.

Die Unsicherheit wächst

Mit der ursprünglich geplanten Zwangsabgabe ist die Unsicherheit der Sparer Europas ein Stückchen größer geworden. War bislang die Geldflut der Notenbank für die Anleger die größte Gefahr in Sachen Enteignung, müssen sie sich mittlerweile auf härtere Maßnahmen einstellen. Selbst eine direkte Enteignung wie im Falle Zypern scheint nicht mehr undenkbar. Fast scheint es, als sei der kleine Staat Zypern zu einem Experiment über die Machbarkeit einer Zwangsabgabe geworden. Das Vertrauen in Einlagekonten hat unter den Schlagzeilen der vergangenen Tage jedenfalls enorm gelitten.

Und wer denkt, dass etwas Ähnliches in Deutschland ausgeschlossen ist, der sei gewarnt. In einem aktuellen Artikel auf der Website des Handelsblatt wird beschrieben, wie auch Berlin die Banken schließen könnte.

 

 

 


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