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Bargeldverbot und kein Ende?

4. Mai 2015 Klaus Riotte

Neues Thema? Nein? Aktuelles Thema? Ja! Ende Mai wird eine illustre Runde von Ökonomen und (Noten-)Bankern diesen Sachverhalt auf einer Tagung in London intensiv erörtern. Wir wagen schon mal einen Blick voraus. Was spricht dafür? Was dagegen? Wie sieht das technisch und logistisch aus? Lesen, teilen und diskutieren Sie unsere Antworten darauf. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Laut den Kollegen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) mehren sich die Anzeichen, dass in den Schubladen der Zentralbanken Pläne lagern, die drastische Einschränkungen beim Bargeld vorsehen. In den letzten Wochen haben Kenneth Rogoff von der renommierten Harvard-Universität und Willem Buiter, Chef-Ökonom der Citigroup, öffentlich überlegt, wie Bargeld aus dem Geldkreislauf verschwinden könnte (wir berichteten).

Wie ist der Status Quo?

In Frankreich gibt es ab September 2015 drastische Einschränkungen (wir berichteten). In Schweden (die skandinavischen Länder gelten in Europa als Vorreiter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs) ist Bargeld schon seit längerer Zeit limitiert. Das geschah bei unseren Freunden im Norden auf Initiative von Handel und Geschäftsbanken. Die schwedische Notenbank tritt hier als Mahner auf. In Griechenland wird über eine Grenze von 70 Euro (!) diskutiert.

Was ist in London geplant?

Die in diesem Beitrag bereits erwähnten Herren Rogoff und Buiter sind als Hauptredner angekündigt. Was die wohl zu dem Thema sagen werden? Eingeladen zu der Veranstaltung sind Vertreter der Notenbanken aus der Schweiz, Dänemark, den USA und der Euro-Zone. Laut NZZ wollen die Teilnehmer Lösungen für den Notfall erörtern. Auch wenn es sich bei diesem Meeting um keine offizielle Zusammenkunft handelt, ist eine gewisse Signalwirkung nicht zu leugnen.

Was bringt die Zukunft?

Etliche Experten wollen die aufkommende Finanzkrise mit Negativzinsen von bis zu fünf Prozent bekämpfen. Diese unvorstellbar hohe Zahl zöge eine massive Flucht der Bürger (und Unternehmen) in Bargeld nach sich. Dass Strafzinsen ihre (negative) Wirkung zeigen, sieht man an den Schweizer Pensionskassen. Die haben Ihre Reserven in großem Stil von den Banken abgezogen und bar in eigene Tresore eingelagert. Die Kosten für Administration, Transport, Sicherheit und Logistik sind gegenüber zu erwartenden Strafzinsen immer noch das kleinere Übel.

Der zu erwartende Bankenrun lässt sich durch ein Bargeldverbot beziehungsweise eine strenge Limitierung vermeiden. An dieser Stelle halten sich Regierungsvertreter und Notenbanker noch sehr bedeckt. Viele (demokratischen) Staaten sehen einen (berechtigten) Widerspruch zwischen Bargeld-Verbot und liberaler Finanz- und Wirtschaftspolitik. Somit geht von der Londoner Tagung eine Signalwirkung aus. Viele Ökonomen und Banker werden dort gemeinsam mit Vertretern der wichtigsten Notenbanken offen über dieses Thema sprechen.

Somit lässt sich nicht mehr länger aufrecht erhalten, dass es sich hierbei um ein regionales Problem einiger Staaten handelt. Dazu hat uns die Finanzpolitik der vergangenen Jahrzehnte deutliche gelehrt, dass sich ihre Politik mehr und mehr global auswirkt. Regionale oder lokale Finanzpolitik ist nicht mehr möglich, die die Märkte und Produkte alle miteinander zusammen hängen.

Möglichkeiten und Auswirkungen von zwei (Horror-)Szenarien:

  • Barvermögen werden in gleichem Maße wie Niedrigzins-Erhöhungen mit einer Steuer oder Gebühr belastet,
  • Trennung in Buch- und Bargeld mit an die Niedrigzinsen angepasstem Wechselkurs.

Die erste Variante lässt sich in der Praxis nur umsetzen, wenn alle Geldscheine jährlich gestempelt werden. Die damit verbundene Logistik ist schlicht und ergreifend nicht vorstellbar.

Erste Frage: Wer trägt die Kosten?

Zweite Frage: Wer will das wie kontrollieren?

Dritte Frage: Was ist mit Banknoten, die Touristen oder Transitreisende ins Land bringen?

Wir können und wollen uns das nicht vorstellen und denken, dass es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ähnlich geht.

Die zweite Variante, die derzeit nur unsere Freunde und Nachbarn aus der Schweiz diskutieren, erscheint uns ebenfalls nicht durchsetzbar. Angenommen, der Niedrigzins liegt aktuell bei drei Prozent, so wäre Ihre 100-Euro-Banknote Ihrem Kreditinstitut eben nur noch 97 Euro bei der Gutschrift wert. Eine Option, von der wir hoffen, dass sie die Schweiz nie verlassen wird.

Fazit

Sie sehen schon an diesen Punkten, dass das Thema von niemand wirklich durchdacht wurde. Diesen Denkprozess empfehlen wir aber nachhaltig, da solche Maßnahmen alles auf den Kopf stellen, was bisher gewesen ist.

Was ist mit unseren Grundrechten?

Darf ich mit meinem (erarbeiteten und versteuerten) Vermögen machen, was ich will. Im Grundgesetz sind als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel Banknoten und (mit Einschränkung) Umlaufmünzen definiert. Also nicht nur ein Thema für die Ökonomen und Notenbanker sondern auch für die Juristen.

Bisher hielten sich die Online- und Offline-Zahlungsmittel stets die Waage. Es kam in der Vergangenheit nie zu Ausschlägen. Woran liegt das wohl? Vielleicht daran, dass die Regierenden sich heraus gehalten und die Sache ihren (vernünftig denkenden und handelnden) Bürgern überlassen haben.

In dem Sinne, ihr Politiker, Notenbanker, Ökonomen und Finanzdienstleister, lasst uns einfach mal machen. Es muss nicht alles reguliert werden – vor allem nicht von Euch!

Falls Sie dieser Diskussion überdrüssig sind, was wir voll und ganz verstehen, ein kleiner Tipp in eigener Sache: In Notzeiten haben die Menschen, die rechtzeitig in Sachwerte geflüchtet sind, nie am meisten gelitten. Gehen Sie in unseren Online-Shop oder kommen Sie zu uns nach Schweinfurt oder in eine unserer Filialen in Ihrer Nähe. Wir können Ihnen helfen und wir hören Ihnen zu. Noch ist es möglich, bis zu 14.999 Euro pro Person in ein Tafelgeschäft zu investieren.

In dem Sinne, eine angenehme und erfolgreiche Arbeitswoche.

 


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