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Grexit-Planspiele

11. Mai 2015 Klaus Riotte

Wenn man dem Spiegel glauben kann, liebe Leserinnen und Leser, ist die Troika derzeit dabei, den Austritt der Griechen aus der Euro-Zone durch zu spielen. Dabei konzentrieren sich die Experten auf drei Negativ-Szenarien. Wir sehen und die Optionen und Auswirkungen mal etwas genauer an. Neben einigen europäischen Regierungen haben sich nun auch die Dänen mit Vorschlägen zur Bargeld-Reglementierung zur Wort gemeldet. Was sagen Ihnen, um was es geht und zeigen Ihnen eine altbekannte Alternative auf.

Zur Erklärung: Unter dem Begriff Grexit versteht man den vollkommenen Rückzug Griechenlands aus dem Euro. Die Bezeichnung Troika umfasst die Institutionen Europäische Zentralbank (EZB), Internationaler Währungsfonds (IWF) und Europäische Kommission.

Die Ausgangssituation kommt einem bekannt vor: Unsere Freunde aus Griechenland stehen (mal wieder) vor dem Staatsbankrott, die Gläubiger drängen auf Rückzahlung und Umsetzung (längst vereinbarter) Strukturreformen und die griechische Regierung (Links-Rechts-Bündnis) irrlichtert (seit Ihrer Ernennung) im Dickicht der Europäischen Institutionen umher.

Alles wie gehabt, werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, jetzt denken.

Stimmt – aber auch nicht.

Natürlich ist das nichts Neues, aber die Kollegen des Spiegel berichten, dass die Troika sich intensiv mit Planspielen zum Euro-Austritt der Griechen befasst. Diese Situation ist neu, denn die Regierungschefs und Finanzminister des Euro-Raums fuhren bisher einen Beschwichtigungs- und Unmöglichkeits-Kurs nach dem Motto: Was nicht sein darf, passiert auch nicht. Griechenland braucht den Euro und der Euro braucht Griechenland – Ausschluss aller Alternativen auf Gegenseitigkeit.

Alle Unterhändler beklagen, dass sich bei den wichtigen Reformen zu den Themen Rente, Arbeitsmarkt und Steuern im Land der Hellenen nichts bewegt hat. Als besondere Provokation gilt ein Gesetz, das es der griechischen Regierung erlaubt, 13.000 ehemalige Staatsdiener wieder einzustellen. Laut Troika ist das ein Affront und eine Maßnahme, die klar dem Geist der (mit der Regierung Griechenlands) verhandelten und vereinbarten Vereinbarungen widerspricht.

Laut neusten Meldungen der Welt konzentriert sich die Troika auf vier Szenarien. Einer positiven Variante stehen drei negative Alternativen gegenüber. Die positive Option geht davon aus, dass Griechenland seinen Verpflichtungen zu hundert Prozent nachkommt. In dem Fall bekommt das Land bis zum Auslaufen des zweiten Hilfsprogramms frisches Geld.

Auch wir sind der Meinung, dass, gerade jetzt, die Welt mehr Optimisten und positiv denkende und handelnde Akteure braucht, sehen hier aber eher einen Fall von “Grimms Märchenstunde”.

Die Negativ-Szenarien sind (leider) näher an der Realität.

1) Die Griechen präsentieren bei dem Finanzminister-Treffen am heutigen Montag substantielle Vorschläge, wobei das Land seine finanziellen Reserven aber heillos überschätzt hat.

2) Die Griechen präsentieren halbherzige Vorschläge, die nicht akzeptiert werden. Innerhalb der nächsten Wochen wird das Land seine Schulden bei dem IWF und der EZB nicht mehr tilgen können. In dem Fall, der Terminus lautet Staatsbankrott, sehen die Troika-Planspiele noch eine letzte Alternative vor. Im weiteren Verlauf der Krise kommt die Regierung der Südeuropäer den Partnern mit Reformeifer entgegen, alle haben sich wieder lieb und die Griechen kommen ihren finanziellen Verpflichtungen, wenn auch etwas verspätet, in vollem Umfang nach.

3) Die Griechen zeigen sich unkooperativ, torpedieren die eigenen Reformvorschläge und sehen sich nach einer alternativen Währung um.

Unser kurzes Fazit

Punkt 1 ist der aktuelle Status Quo, Punkt 2 ist unrealistisch und Punkt 3 wollen sowohl die Griechen als auch die anderen EURO-Partner nach offiziellen Verlautbarungen unbedingt vermeiden. Nach Lage der Dinge dürfen wir uns wohl oder übel darauf einstellen, dass sich am bisherigen Zustand wenig bis gar nichts ändern wird.

Provokante Frage an alle Euro-Verantwortlichen

Was ist Ihnen lieber? Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende?

Wir befürchten, die handelnden Personen haben sich für Letzteres entschieden.

Eine weitere Meldung zum Thema Bargeldverbot erreichte uns von unseren Nachbarn im Norden Die dänische Regierung plant ein Gesetz, das Restaurants, Geschäfte und Tankstellen von der Verpflichtung, Zahlungen in Bargeld anzunehmen, freistellt. Die Regierung beruft sich auf Erhebungen, nach denen mit Bargeldzahlung erhebliche Kosten, gerade im Sicherheitsbereich, verbunden sind. Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist das Vorhaben ab 2016 geplant.

Auch hier bleiben wir bei unserer Einschätzung: der Staat hat sich noch nie großartig um Kostenstrukturen im Einzelhandel gekümmert. Warum gerade jetzt? Vielleicht, weil die Staaten dieser Welt erkannt haben, dass das, was wir Bürger in der Tasche haben, nicht vom Staat kontrolliert werden kann.

Da Bargeld (egal ob in der Tasche oder auf dem Konto) mittlerweile täglich an Wert verliert, sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser, mal wieder über die Anlageform Edelmetall (insbesondere physisches Gold und Silber im Rahmen eines Tafelgeschäfts) nachdenken. Noch gibt es bei uns die rechtliche Grenze “14.999 Euro pro Person und Transaktion” laut Geldwäschegesetz (GWG).

Sie können uns online oder offline besuchen. Wir freuen uns auf spannende und informative Gespräche mit Ihnen.

In dem Sinne wünschen wir Ihnen bis zum nächsten Mal eine angenehme und erfolgreiche Zeit.

 


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