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Große Banken, große Skandale?

8. Juni 2015 Klaus Riotte

Diese Frage, liebe Leserinnen und Leser, ist leider berechtigt. Die Meldung der Kollegen von Spiegel-Online alarmiert uns alle: Innerhalb einer halben Dekade sind die Rechtskosten der Großen Geldhäuser auf über 300 Milliarden US-Dollar gestiegen. Diese unfassbare Summe ist es wert, die Sache einmal genauer zu betrachten.

Endlich mal eine Statistik, in der das größte deutsche Geldhaus in der Spitze zu finden ist, könnte man denken, liebe Leserinnen und Leser. Aber leider weit gefehlt. Der Deutschen Bank in Frankfurt am Main dürfte dieser Spitzenrang eher peinlich sein.

Die 16 größten Banken der Welt haben es geschafft, in knapp 5 Jahren mehr als 300 Milliarden Dollar als Rechtskosten zu deklarieren. Die Deutsche Bank spielt ganz vorne mit.

Die genauen Zahlen können Sie hier nachlesen.

Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten. Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitzenden Paul Achleitner gab gestern bekannt, dass der Co-Vorsitzende des Vorstandes, Anshu Jain, sein Amt Ende Juni zur Verfügung stellen wird. Er soll dem Institut aber nach wie vor als Berater zur Seite stehen (?). Sein Partner, Jürgen Fitschen, hört Ende Mai 2016 auf, obwohl sein Vertrag noch bis 2017 läuft. Achleitner konnte auch gleich einen Nachfolger für Jain aus den eigenen Reihen nennen: Aufsichtsrat John Cryan.

Das Duo Jain/Fitschen abzulösen ließ sich wohl nicht mehr vermeiden. Zu viel ist in der kurzen Amtszeit der beiden passiert. Monatelang wurde in der Öffentlichkeit über die Zukunft der Bank diskutiert. Dann, im April diesen Jahres, präsentieren die beiden einen langfristigen Strategieplan für die Zukunft des Finanzriesen, um dann, knapp sechs Wochen später zurück zu treten. Dazwischen sind noch zwei erwähnenswerte Dinge passiert. Ein möglicher Nachfolgekanditat, der Privatkunden-Chef Rainer Neske, hat entnervt das Handtuch geworfen. Bei der jährlichen Hauptversammlung wurde der Vorstand von gerade mal 60 Prozent der Aktionäre entlastet. Bei den 60 Prozent handelt es sich um die geringste Zustimmung, die ein Vorstand der Deutschen Bank jemals bekommen hat. In der Regel finden Vorstandsentlastungen mit 90 und mehr Prozent statt.

Kehrt jetzt endlich Ruhe ein?

Die meisten Experten sind sich einig: Das wahre Machtzentrum der Bank liegt im Aufsichtsrat, insbesondere in der Person des Vorsitzenden Paul Achleitner. Erst auf Drängen des ehemaligen Investmentbankers (Goldman Sachs, Allianz SE) sah sich der Vorstand genötigt, eine neue Strategie zu Papier zu bringen. Der Verzicht auf ein zukünftiges Privatkundengeschäft beziehungsweise der starke Rückzug aus diesem Marktsegment (Postbank soll verkauft werden, mehrere hundert Filialen werden dicht gemacht) hat den bei Finanzexperten, Mitarbeitern und Kunden sehr beliebten Privatkunden-Vorstand Rainer Neske aus dem Amt getrieben. Jain-Nachfolger John Cryan (zuletzt UBS und Temasek Holdings) wurde von Achleitner persönlich in den Aufsichtsrat berufen. Neben den Investoren werden auch die Arbeitnehmer recht genau beobachten, was in nächster Zeit passieren wird.

Was erwartet uns in naher Zukunft?

  • Die Arbeitnehmervertreter sind mit dem Verkauf der Postbank und der Schließung von Deutsche-Bank-Filialen überhaupt nicht einverstanden und haben bereits Widerstand angekündigt.
  • Die Investoren sehnen sich nach mehr Rendite und weniger Skandalen.
  • Die Öffentlichkeit wünscht sich eine Bank, für die man sich nicht mehr schämen muss.

Wir bemühen da mal ein Filmzitat und wandeln das etwas um: “Skandale essen Rendite auf”. Jedes Ermittlungsverfahren kann Schadensersatzzahlungen nach sich ziehen. Die Institute sind gezwungen, dafür Rückstellungen zu bilden, die wiederum die Rendite schmälern. Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus.

Fazit:

Alle diese Baustellen werden jetzt, ob er will oder nicht, mit dem Aufsichtsrats-Chef Paul Achleitner in Verbindung gebracht werden. Wenn das größte deutsche Finanzinstitut nicht endlich in ruhigeres Fahrwasser kommt, könnte es auch für ihn eng werden. Wir werden an der Sache dran bleiben und weiter berichten.

Hinweis in eigener Sache:

Der Gesetzgeber erlaubt in Deutschland gemäß GWG (Geldwäschegesetzt) Tafelgeschäfte (Gold anonym kaufen) bis 14.999,99 Euro pro Person und Transaktion.

Informieren können Sie sich hier.

Anlaufstellen finden Sie hier.

Zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns auf Sie und nehmen uns die notwendige Zeit, auch für persönliche Gespräche.

 


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