Viele wichtige Informationen über Heraeus Goldbarren
Da die Finanzkrise und steigende Inflationsraten den Geldmarkt immer stärker beherrschen, sucht man in der heutigen Zeit nach sicheren Geldanlagen.
Schon die Geschichte zeigt altbewährte Geldanlagen, wie Barren und Münzen aus Gold, Silber und Platin. Gold ist ein Edelmetall, das in vielen Bereichen zu finden ist. Es ist nicht nur als Schmuck, sondern auch in vielen Produkten der Industrie vertreten.
Die Herstellung von Goldbarren erfolgt in verschiedenen Präge- und Schneidefirmen.
Eine der bekanntesten ist die Fa. Heraeus in Hanau bei Frankfurt. Den Grundstein hierfür legte 1851 der Apotheker und Chemiker Wilhelm Carl Heraeus, der die väterliche Apotheke übernahm. Er spezialisierte sich anschließend auf Herstellung von Goldbarren. Hieraus entwickelte sich ein Konzern, für den rund 10.000 Mitarbeiter tätig sind. Außerdem beteiligte sich Heraeus an dem schweizerischen Argor-Heraeus SA. Unternehmen.
Bis in den fernen Osten nach Hongkong sind die Kinebar – Goldbarren des Hauses Argor-Heraeus bekannt. Diese werden in einem patentierten Verfahren hergestellt. Unter anderem wird das Kinebar bei EC-Karten als Sicherheitselement verwendet. Die Kinebar ist eine Weiterentwicklung einer Folie. Diese Folie wird auch als Sicherheitselement auf die Oberfläche der Rückseite der Goldbarren eingeprägt wird.
Anfang der neunziger Jahre expandierte das Unternehmen auch auf dem amerikanischen Kontinent. Von New York – Manhattan aus werden die Handelsaktivitäten für Nord-, Mittel- und Südamerika koordiniert.
Bis heute sind Goldbarren eine sehr attraktive Wertanlage, die wie alle Goldbarren, in Deutschland von der Mehrwertsteuer befreit sind.
Die Heraeus Goldbarren gibt es in folgenden Gewichtseinheiten: 1g, 2g, 5g, 10g, 20g, 1 Oz, 50g, 100g.
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Auf der Vorderseite des Heraeus Goldbarrens ist der Name des Konzerns, der Feinheitsgrad von 999,9 % und das Gewicht eingeprägt. Ein Blumenstrauß in einer Hand mit einer Rundschrift verziert den Goldbarren. Die leere Rückseite wird häufig als Werbefläche oder als Fläche für Sonderprägungen genutzt. Normalerweise werden die Goldbarren zwischen 1 und 100 g geprägt und die Goldbarren ab 250 g gegossen. Diese werden dann meistens mit einer Produktionsnummer versehen.
1951wurde in Chiasso im Kanton Tessin das Argor Unternehmen als Argor SA gegründet. 1960 kaufte die UBS (Union Bank of Switzerland) 80 % der Firma und erwarb 1973 schließlich die restlichen 20 %. 1986 entstand dann aus dem Zusammenschluß der UBS und der Heraeus Holding GmbH die Argor – Heraeus SA. Die Firma verteilt sich heute zu gleichen Teilen auf die Firmen Heraeus Konzern, der Commerzbank International Luxemburg, der Münze Österreich AG und dem Management von Argor-Heraeus. Die Firma Argor-Heraeus ist mittlerweile eine der führenden internationalen Goldraffinerien und Hersteller von Goldbarren und hat ihren Hauptsitz in Mendrisio, im Südosten der Schweiz. Die Goldraffinerie und auch die Herstellung von Goldbarren und anderen Edelmetallen findet in Mendrisio statt.
Die Palette von Argor – Heraeus besteht aus 23 verschiedenen Arten von Goldbarren, davon 6 gegossene Goldbarren, 11 geprägte und 6 sogenannte "Kinebars" (geprägte Goldbarren mit einem Hologramm auf der Rückseite, welches für die Echtheit des Goldbarren garantiert).All diese unterschiedlichen Heraeus Goldbarren haben verschiedene Gewichte. Die gegossenen Heraeus Goldbarren sind in den Gewichten 400 Unzen, 250 g, 500 g, 1000 g und 10 Tola erhältlich. Möchte man lieber einen kleineren Gold Heraeus kaufen, kann man dies mit geprägten Goldbarren tun. Diese gibt es in den Größen 1g, 2g, 2,5g, 5g, 10g, 20 g, 50 g, 1 Unze, ½ Unze, und ¼ Unze zu kaufen. Möchte man sich einen "Kinebars" Gold Heraeus kaufen hat man die Auswahl zwischen 1 Unze, 1 g, 2 g, 5 g, 10 g und 20 g.
Das Land Schweiz und das Firmenzeichen ist auf der Vorderseite des Schweizer Heraeus Goldbarren eingeprägt. Desweiteren ist der Feinheitsgrad von 999,9% und das Gewicht vorhanden. Ein Prüfer- und Schmelzerzeichen ist ebenso sichtbar. Bereits die 50 Gramm Goldbarren haben eine Besonderheit. Sie besitzen schon eine Produktionsnummer.
Argor-Heraeus stellt ausserdem in Zusammenarbeit mit der Münze Österreich AG, der Commerzbank sowie Heraeus eine weite Palette an maßgefertigten gegossenen und geprägten Goldbarren her.
Die Firma ist bekannt für die Herstellung von speziell angefertigten Goldbarren für Banken in der ganzen Welt. Argor-Heraeus ist als der einzige bekannte Hersteller von Kinebars-Goldbarren bekannt.
Einen Nachteil, den der Gold Heraeus mit allen Goldbarren teilt ist, dass Barren entgegen den Münzen nicht von der Mehrwertsteuer befreit sind. So zahlt man beim Kauf eines Gold Heraeus den Preis für das Gold, 19% Mehrwertsteuer, ein geringes Aufgeld für das Gießen und einen kleinen Händleranteil. Verkauft man dann später den Gold Heraeus so ist in der Zwischenzeit die Mehrwertsteuer sicher schon wieder gestiegen und verringert den Verkaufserlös.
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