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Silbermünzen - Eines der ältesten Zahlungsmittel der Welt

 

silbermünzen sind, runde geprägte oder in seltenen Fällen gegossene Zahlungsmittel, die auf eine wechselvolle, interessante und vor allem weitreichende geschichtliche Entwicklung mit zahlreichen kulturellen und vor allem kulturhistorischen Einflüssen zurückblicken können. Dabei sind die Münzen sehr eng mit der jeweiligen Kultur des ausgebenden Landes verbunden und legen Zeugnis von der Geschichte des Landes ab. Sie sind daher heute in der Regel sehr wertvoll, reichen ihre Anfänge doch weit bis in die Antike zurück.

Die silbermünzen hatten bereits in der Antike gegenüber von Waren oder anderen Gegenständen meistens eine wesentlich höhere Beständigkeit. Schließlich waren sie nicht verderblich und ihr Wert konnte somit recht problemlos dauerhaft erhalten werden. Heute sind die Münzen ein wesentlicher und vor allem interessanter Bestandteil zahlreicher öffentlicher und privater Sammlungen. Außerdem haben sie einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Regulierung des jeweiligen Finanzmarktes des betreffenden Landes, was sich andererseits auf die Regulierung des weltweiten Finanzmarktes niederschlägt. Als Teil privater Sammlungen sind sie aber vorrangig in sehr vermögenden Haushalten zu finden, da ihr Wert entsprechend hoch abgesichert werden muss.

 

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Der bereits angesprochene Wert der Münzen wird allerdings wie der Wert eines jeden anderen Finanzproduktes oder auch eines jeden anderen Produktes durch seine Knappheit sowie durch Angebot und Nachfrage auf dem jeweiligen Markt bestimmt. Dabei obliegt die Regulierung und Verfügbarkeit lediglich den marktwirtschaftlichen Gegebenheiten, so das silbermünzen heute unter gewissen Umständen sehr teuer und wertvoll sind. Dies trifft vor allem auf sehr alte Münzen zu, die bei Grabungen gefunden oder langjährig über Jahrhunderte im Familienbesitz vererbt wurden und in ihrer Entstehung in manchen Fällen auf die Zeiten der Antike zurück gehen bzw. zurück gehen können. Heute befinden sich diese Münzen meist in den Besitztümern von mehr oder weniger bekannten Museen oder vermögender privater Haushalte. Einen Wertverfall, wie man ihn von normalen und handelsüblichen Waren her kennt, gibt es bei Münzen also in der Regel nicht.

Die Anfänge der Münzen aus Silber und metallischen Zahlungsmittel an sich, liegen unter anderem in China, aber auch in Griechenland und in Kleinasien. Somit ist der Mittelmeerraum maßgeblich an der Entwicklung des Metallgeldes sowie an der Entwicklung dieses Zahlungsmittels beteiligt, wenn auch gerade in diesem Bereich weitreichende keltische Beteiligungen nicht ausgeschlossen werden können. Die genannten hoch entwickelten Kulturen erkannten bereits in der Antike den Wert der Münzen, denn dieser unterlag gegenüber anderer Waren keinem Werteverfall.

Dabei sind die Münzen, die vorrangig aus einer silberhaltigen metallischen Legierung bestehen. Diese Edelmetallmünzen, die bereits in der Antike neben Barren und anderem Beil- und bzw. oder Gerätegeld als wichtiges Zahlungsmittel dienten, stellten sog. Kurantmünzen dar, die heute sowohl für Sammler und Anleger, aber auch zur Regulierung der Finanzmärkte interessant sind. Entstanden sind diese Münzen, weil man den direkten Tausch von Ware vereinfachen wollte und ein gängiges bzw. ein allgemein gültiges Zahlungsmittel benötigte. Mit der Entwicklung der Münzen wurde der Tausch von Waren gegen Waren eigentlich hinfällig und ging daher auch immer mehr zurück. Die ersten Münzen gingen dabei auf den lydischen König Kroisos zurück, der erstmalig im 6. Jh. v. Chr. Münzen prägen ließ. König Kroisos war es daher auch, der erstmalig Münzgeld von einheitlichem Wert und einheitlicher Größe gießen ließ.

Trotzdem benötigte es auch in den zahlreichen Hochkulturen der Antike lange Zeit, bis sich die Akzeptanz des Münzgeldes bei den breiten Bevölkerungsschichten durchsetzte. Auch die Münzen aus Silber wurden nicht sofort akzeptiert. Vor allem die ärmeren und ungebildeteren Bevölkerungsschichten trauten den Münzen als Zahlungsmittel nicht viel zu, denn für sie war darin kein offensichtlicher Wert vorhanden. Sie zahlten untereinander weiterhin mit Waren bzw. tauschten Waren gegen Waren ein. Auch wurden in diesen Zeiten oft Tiere als Zahlungsmittel verwendet, statt der vorgeschriebenen Münzen.

 

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